USA: LGBT-Aktivisten beim Papstempfang

„Der Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Staaten erhitzt die Gemüter, weil Obama auch LGBT-Gruppen und einen schwulen Bischof zu einem Treffen eingeladen hat.

Amerikanische Konservative haben Präsident Barack Obama kritisiert, weil er beim Papstempfang unter anderem auch LGBT-Aktivisten eingeladen hat. So sollen be einem Termin vor dem Weißen Haus am Mittwoch unter anderem die katholische LGBT-Organisation „New Ways Ministry“ und ein Vertreter des „Transgender Caucus for Dignity USA“ teilnehmen.

Obama lud auch eine lesbische Lehrerin ein, die vor mehreren Jahren wegen ihrer sexuellen Orientierung von einer katholischen Schule gefeuert worden war. Zudem wird der schwule Ex-Bischof Gene Robinson von der Episkopalkirche erwartet. Insgesamt sollen an dem Empfang rund 15.000 Menschen teilnehmen.

Über die Gästeliste empörte sich insbesondere der republikanische Präsidentschaftskandidat Mike Huckabee, der zuletzt durch seine Unterstützung der homophoben Standesbeamtin Kim Davis für Aufmerksamkeit gesorgt hatte (queer.de berichtete). „Präsident Obamas Entscheidung, den Besuch von Papst Franziskus in eine politische Massenveranstaltung für Homo- und Abtreibungsaktivisten zu verwandeln, ist eine Beleidigung für Millionen von Katholiken“, erklärte der frühere Gouverneur von Arkansas. Obama stehe der „antichristlichsten Regierung in der amerikanischen Geschichte“ vor. Huckabee ist selbst kein Katholik, sondern Mitglied der erzkonservativen Südstaatenbaptisten.“   –

Zum Artikel:

http://www.queer.de/detail.php?article_id=24650

Kommentar GB:

Dass die Obama-Administration mit Entschlossenheit ein homophile Politik betreibt, das läßt sich beoabachten, weniger klar ist jedoch, aus welchen Motiven sie dies tut, und was sie sich davon verspricht.

Man benötigt übrigens keinerlei christliches Bekenntnis, um die Dinge anders zu beurteilen als in dem obigen Artikel.

Die menschliche Vernunft ist dafür völlig ausreichend.