Alle einfach aufnehmen? Klug ist das nicht!

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„Harald Martenstein hält wenig davon, dass die Bundesregierung hunderttausende Flüchtlinge unkontrolliert nach Deutschland lässt. Wer so handelt, überschätze sich.“  (…)

„Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun. Ein Land, das nach dieser Devise verfährt – bedenke nicht die Folgen deiner Taten –, hat nicht alle Tassen im Schrank. Der Satz übers Deutschsein stammt von Richard Wagner, dem Lieblingskünstler von Angela Merkel. Jahrelang hat man sich gefragt, Merkel, wer ist das, was treibt diese Frau an? Jetzt kommt heraus, dass sie eine Wagnerianerin ist. Romantik. Pathos. Götterdämmerung.

Das, was Angela Merkel gerade mit Deutschland anstellt, würde kein Mensch mit seiner Wohnung tun. Selbst der gutmütigste Mensch der Welt würde sich doch, bevor er Gäste aufnimmt, die Frage stellen, wie groß die Wohnung ist, wie viele Gäste er aufnehmen kann, wie viele Mitbewohner seine Brieftasche und seine Nerven verkraften können und wer die neue Bewohner überhaupt sind.

Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun. Dieser Satz befindet sich in enger Nachbarschaft zu zwei anderen deutschen Merksätzen. Erstens: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Zweitens: Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nicht. Letzterer Satz stand Anfang 1945 als Durchhalteparole an den Häuserwänden. „Wir schaffen das!“ hätte damals auch gepasst.“ (Hervorhebungen: GB)

Zum Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-zur-fluechtlingskrise-alle-einfach-aufnehmen-klug-ist-das-nicht/12434672.html

Interview mit Hans Seehofer inder Welt:

http://www.welt.de/print/wams/politik/article147451415/Es-fehlen-Mass-und-Ziel.html

http://www.cicero.de/schlimme-schmerzen-angela-merkels-liebe-not-mit-ihrer-eigenen-fluechtllingspolitik/59915

Es ist zwar noch nicht soweit, dass sich AM einem Mißtrauensvotum stellen müßte, mit HS als Kandidat, aber fällig wäre das, jedenfalls, wenn es nicht zu einer entsprechenden Einsicht kommt, wovon aber auszugehen ist.