Gabriel will „große Kontingente“ von Flüchtlingen gezielt nach Deutschland holen

„Vizekanzler Sigmar Gabriel schlägt vor, dass sich Deutschland in der Flüchtlingsfrage aus dem EU-Wirrwarr auskoppelt und eigenständig Flüchtlinge in Kontingenten ins Land holt. Damit könnte das Geschäft der Schlepper erschwert werden.

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Hat die deutsche Bevölkerung in quantitativer wie in qualitativer Hinsicht ein Interesse an dieser Immigration?

M. E. ist das aus ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Gründen nicht der Fall.

Aber: offenbar hat die deutsche Unternehmerschaft ein Interesse daran, und das, obwohl wir nach wie vor eine Arbeitslosigkeit haben. Das durch eine fehlgeleitete eigene Frauen- und Familienpolitik mitverursachte „demographische Problem“, dessen längerfristige Folgen die Wirtschaft fürchtet, es soll aus Sicht „der Wirtschaft“ gelindert werden.

Von jährlich ca. 500 000 Immigranten hat Wirtschaftsminister Gabriel, der Sprecher in dieser Sache, bereits früher gesprochen. Und SPD-Fraktionsvorsitzender Oppermann hat ein Einwanderungsgesetz verlangt, erklärtermaßen mit Blick auf Immigranten aus dem Nahen Osten, ohne deren Integrationsfähigkeit zu reflektieren. Heute nimmt Gabriel das Thema wieder auf, obwohl inzwischen klar wird, dass die Qualifikation der Immigranten und damit ihre Arbeitsmarkttauglichkeit zu wünschen übrig läßt, ganz abgesehen davon, dass die Sache quantitativ außer Kontrolle geraten ist, was Erdogan allerdings freut.

In diesem Zusammenhang erscheint die Untätigkeit der Bundesregierung und besonders von Merkel bezüglich der rechtzeitigen wirksamen Kontrolle der Grenzen in einem anderen Licht. Man hat gewußt und gesehen, was da kommen würde oder könnte; es gab entsprechende Warnungen. Man hat nichts getan. Weil man die voraussehbaren Folgen bewußt hingenommen hat? Weil man die Immigration gegenüber der eigenen Bevölkerung politisch nicht vertreten konnte und wollte, nun aber durch Passivität die Gelegenheit hatte, sie damit zu überrumpeln? War es so, dann ist es ja gelungen, zumal der medial geförderte Flüchtlingsidealismus das erleichterte.

Währenddessen schließt, nicht überraschend, nun auch Österreich die Grenze nach Slowenien:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/12/oesterreich-errichtet-grenzzaun-mit-stacheldraht/