Tusk fordert von Deutschland mehr Einsatz an EU-Grenzen

„Der EU-Ratspräsident sieht Deutschland beim Schutz der europäischen Außengrenzen in der Pflicht. Einen Einsatz der Bundeswehr hält Ursula von der Leyen für unzulässig.“

„EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in der Flüchtlingskrise von Deutschland mehr Engagement beim Schutz der EU-Außengrenzen gefordert. Die deutsche Regierung müsse noch mehr tun, um die gegenwärtige Lage zu bewältigen: „Führungsverantwortung heißt auch, zusammen mit den anderen Mitgliedstaaten die europäische Außengrenze zu sichern“, sagte Tusk der Welt am Sonntag. Zugleich fand er lobende Worte: Deutschlands Führungsrolle sei „die liberalste und toleranteste in der europäischen Geschichte“.

„Ich verstehe, wenn Deutschland aus historischen Gründen Schwierigkeiten damit hat, ein strenges Regime an seinen Grenzen zu errichten“, sagte Tusk. „Aber europäische Führungsverantwortung heißt für Deutschland auch, die Außengrenzen Europas notfalls energisch in einer paneuropäischen Einheit zu kontrollieren.

Der frühere polnische Ministerpräsident steht dem höchsten Gremium der EU vor. Im Rat treffen die Regierungen der Mitgliedstaaten gemeinsame Entscheidungen. Die osteuropäischen Staaten, darunter Tusks Heimat Polen, haben Deutschland wiederholt aufgerufen, sich nicht nur auf die Aufnahme von Flüchtlingen zu konzentrieren, sondern vor allem auf die Begrenzung des Andrangs an den Außengrenzen.

So dürfe man nicht länger erlauben, dass Solidarität mit Naivität, Offenheit mit Hilflosigkeit und Freiheit mit Chaos gleichgesetzt werde,

hatte er Ende Oktober in Madrid gesagt.“ (…) ( Hervorhebung: GB)

Zum Artikel:

http://www.zeit.de/politik/2015-11/donald-tusk-fluechtlinge-grenzschutz-deutschland-von-der-leyen

Kommentar GB:

So ist es. Donald Tusk redet in höflicher Form Klartext.

Die Frage ist jetzt, ob unsere regierenden und opponierenden Linkspopulisten dafür empfänglich sind?

In Frankreich wurde jetzt das Schengen-Abkommen ausgesetzt. Und bei uns?

http://www.freiewelt.net/nachricht/gauland-afd-deutschland-muss-jetzt-folgen-10064249/