Umweltministerin Hendricks warnt vor Flüchtlings-Katastrophe

„Angesichts der Folgen einer fortschreitenden Erderwärmung hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vor einer neuen Flüchtlings­welle gewarnt. „Klar ist, dass es riesige Dürregebiete und überflutete Landstriche geben wird, wenn wir den Klimawandel nicht auf ein beherrschbares Maß be­grenzen“, sagte Hendricks dem „Focus“.

„Ohnehin fragile Staaten werden dann weiter destabilisiert. Dies wiederum wird Millionen Menschen in die Flucht treiben und sie werden wohl auch zu uns kommen.“

Hendricks fordert deshalb eine Anerkennung von Klimaflüchtlingen. „Es wäre Aufgabe der Vereinten Nationen, dafür eine Kategorie zu schaffen“, betonte die Ministerin. „Derzeit ist es leider so, dass jemand, der aus Klimagründen zu uns kommt, von vielen als sogenannter Wirtschaftsflüchtling denunziert wird. Dabei hat er seine Lebensgrundlage verloren.“ “

Zum Artikel:

http://www.huffingtonpost.de/2015/10/09/budapest-polizei-offnet-bahnhof-fur-fluchtlinge_n_8080832.html?utm_hp_ref=germany

Kommentar GB:

Wir alle sollten über dieses Problem, das, eben weil der Klimawandel ein allmählicher und langfristiger Prozeß ist, kein kurz- bis mittelfristiges ist, ernsthaft diskutieren. Sicherlich.

Aber ich möchte die Frage stellen:

Wessen Interessen vertritt eigentlich die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD)?

Sind es die Interessen der deutschen Wählerschaft?

Oder welche sonst?