Wie auf die Ereignisse von Paris zu reagieren wäre

Von Bettina Röhl   –  Auszug:

Dass der IS wollte, dass sich Europa abschottet, ist eine Behauptung, die berechtigten Zweifel am Verstand der Groko aufkommen lässt. Der IS will geschlossene Grenzen Europas? Das will er definitiv nicht. Der IS will erkennbar Europa so offen haben wie möglich, will eine größere muslimische Bevölkerungsbasis in Europa schaffen und er erhofft sich große Akquisitionfelder unter den Migranten, unter den Einwanderern oder selbst unter den Flüchtlingen, von denen einige wegen des IS Syrien verlassen haben. Der IS will ganz erkennbar, dass die Grenzen Europas und Deutschlands ganz weit offen und unkontrolliert sind, um seine operativen Möglichkeiten in Europa personell und sicher auch waffentechnisch voll ausschöpfen zu können. Dass islamistischer Terror darauf abzielte, dass Europa sich abgrenzt, ist, verehrte Groko, um es zu wiederholen, bodenlos. Das ist Quatsch mit Soße.

Der zweite Seite der neuen Mode-Medaille, dämlich wie die erste, ist die Behauptung, dass der IS die deutsche Willkommenskultur durch seine Terrorakte zerstören wollte, dass er die deutsche Bevölkerung gegen die Einwanderer aufwiegeln wollte, weshalb die Einwanderung jetzt erst recht forciert werden müsste. Wie schon gesagt, der IS hat ein geradezu strategisches Interesse an der Einwanderung, gerade auch möglichst vieler alleinreisender junger muslimischer Männer, weil das in den Vorstellungen des IS die optimale Rekrutierungsbasis vor Ort ist.

Alles, was die Groko in Reaktion auf den Anschlag von Paris, der nur ein neues Symptom einer bereits etablierten Fehlentwicklung ist, hat verlautbaren lassen, weist die amtierende deutsche Regierung als eine Mischung aus Uneinsichtigkeit und Selbsttäuschung aus. So ziemlich die schlechteste Voraussetzung für eine gekonnte und nachhaltige Politik.

Faktenfern regieren wollen funktioniert nicht und schadet dem Land und dies irreversibel und extrem nachhaltig.

Der Islamismus allgemein will nicht, dass sich Europa von ihm abgrenzt, sondern er selbst will sich vom Westen abgrenzen und natürlich dem Westen seine Vorstellungen oktroyieren. Da der Wille, Westen zu sein im Westen schwindet und den Deutschen der Staatswille, gerichtet auf den Verfassungsstaat, der sich im Grundgesetz Bundesrepublik Deutschland nennt, zunehmend abhandenkommt, gibt es hierzulande keine gemeinschaftsstiftenden, identifikationsstiftenden Vorstellungen mehr wie die Mehrheit der Menschen leben will.“

Zum Artikel:

http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/der-is-auf-der-siegerschiene/

Kommentar GB:

So ist es. Es muß jetzt allererst und endlich begriffen werden, das das islamische Konzept einer Gesellschaft aufgrund seines geistigen Fundaments, des Koran, notwendigerweise ein klerikalfaschistisches Konzept ist und bleibt, solange dieses Buch als verbindliche Orientierung betrachtet wird.

Und den Islamophilen im Lande, insbesondere unter LINKEN, Grünen, und der SPD sowie in den beiden christlichen Kirchen, muß klar und deutlich gesagt werden, dass die Förderung des Islams nichts anderes als eine profaschistische Politik ist, die die grundgesetzliche Ordnung gefährdet.

Die aufgeklärte und i. w. S. liberale Gesellschaftsordnung, die das Grundgesetz kodifiziert hat, sie steht mit islamfaschistischen Konzepten in einem antagonistischen Verhältnis. Das gibt es nichts zu vermitteln. Den IS-Leuten, und nicht nur ihnen, ist das sonnenklar. Deshalb haben sie der bürgerlich-kapitalistischen, lebensweltlich liberalen Gesellschaftsordnung den Krieg erklärt, und zwar von rechts!

Was wir bei uns brauchen, das ist die gesellschaftliche Einsicht in diesen Antagonismus.

Sie wäre die Voraussetzung dafür, Illusionen aufzulösen und endlich zu tun, was geboten ist.