China beendet Ein-Kind-Politik

„2001 wurde in China die Ein-Kind-Politik eingeführt. Die staatliche Geburtenkontrolle wurde teilweise mit brutaler Gewalt durchgesetzt. Jetzt dürfen chinesische Paare offiziell zwei Kinder bekommen – doch viele wollen das gar nicht.“

26.12.2015, von Petra Kolonko, Peking  –  Auszug:

„Dass ein zweites Kind zu teuer wird und sie es lieber bei einem Einzelkind belassen, sagen viele chinesische Paare in den großen Metropolen und torpedieren damit das Ziel, das die chinesische Regierung mit ihrer neuen „Zwei-Kind-Regelung“ anstrebt. Es gehe darum, die demographische Entwicklung zu korrigieren, heißt es in der offiziellen Begründung für die Entscheidung der Parteiführung. Aufgrund der 1979 eingeführten Ein-Kind-Politik altert die chinesische Gesellschaft zu schnell, und die Versorgung der Rentner wird bald ein Problem werden. Außerdem werden nach Berechnungen der Ökonomen der chinesischen Wirtschaft bald Arbeitskräfte fehlen. Aus schierer Not also und nicht aus Einsicht in die Unmenschlichkeit der Ein-Kind-Politik hat sich die Parteiführung bewegen lassen, ihre Politik zu ändern. Doch die neue Zwei-Kind-Erlaubnis wird die gewünschte Änderung nicht rasch herbeiführen können.“

Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/ende-der-ein-kind-politik-in-china-13979350.html

Kommentar GB:

In Deutschland scheint es mir eine Familienpolitik, die den Namen verdient, seit sehr langer Zeit nicht mehr zu geben. Nicht junge Familien und Kinder standen und stehen im Mittelpunkt, sondern feministische Ideologien und Phantasien und schwul-lesbische Lobbyinteressen.

Alle sind sie angeblich furchtbar wichtig, nur Kinder, die sind nicht wichtig.

Anstatt daran etwas zu ändern, tritt nun die Immigrationspolitik an die Stelle der Familienpolitik.

Während die einen, die ohne oder mit zu wenigen Kindern allmählich aussterben, nehmen die anderen die leeren Plätze ein. Und die deutsche Presse spendet Beifall.

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/12/einwanderung-die-richtigen-zahlen/