Deutschland fordert von Griechenland besseren Schutz der Grenzen

Führende Unionspolitiker haben Griechenland wegen seiner Flüchtlingspolitik harsch kritisiert. Athen müsse mehr zur Sicherung der Außengrenzen tun. Griechenland ist seit Jahren pleite und muss wegen der Euro-Rettung Unsummen für den Schuldendienst ausgeben.

Zum Artikel:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/28/deutschland-fordert-von-griechenland-besseren-schutz-der-grenzen/

Kommentar GB:

Die Lage der Bürgerkriegsflüchtlinge in den Lagern der Türkei und in Libanon war seit langem bekannt, insbesondere natürlich allen Regierungen Europas. Aber die zur Versorgung benötigten finanziellen Mittel wurden – von wem und warum? – zurückgefahren, und humane Lebensperspektiven insbesondere für die nachwachsende Generation blieben verstellt.

Und dann ist jemand – vielleicht Herr Soros, vielleicht Herr Erdogan, vielleicht die Saudis, vielleicht alle gemeinsam? –  auf die Idee gekommen, den Weg nach Europa zu öffnen, was dann ja funktioniert hat. Und unsere Regierung, die die Lage kannte, stellte sich selbst als völlig ahnungslos und überrascht dar.

Oder war ihr das alles womöglich willkommen in ihrem bevölkerungspolitischen Konzept? Wir wissen es nicht, aber dieser Verdacht drängt sich förmlich auf. Und der Umstand, dass die SPD-Vorstellung (Oppermann, Gabriel) einer jährlichen Immigration im Umfang von 0,5 Mio. Menschen seitens der SPD und der Bundesregierung nicht dementiert worden ist, er läßt tief blicken.