Diagnose: Staatsversagen – nach wie vor!

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Merkel Rede auf dem CDU-Parteitag: umjubelte autistische Jahrespresseschau

„Wer Menschlichkeit zu Recht für sich in Anspruch nimmt und propagiert, der darf sich nicht an der Oberfläche aufhalten. Aber nur das hat die Rede der Bundeskanzlerin in Karlsruhe ausgemacht. So wird politisch was vorgespiegelt und rumgeheuchelt.“

„Die CDU hat in Karlsruhe erkennbar eine Wahl getroffen. Man setzt auf eine Bundeskanzlerin, die das Land verändern will, ohne ihre Politik zu erklären.

Schon die nächsten Landtagswahlen ab dem 13. März 2016 werden den Nachweis dafür erbringen, ob das gelingt. Aber schon der morgige Tag wird dem Jubel die Wirklichkeit mit dem Auftritt des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer entgegensetzen. Es gilt, was die Auguren von den Dächern pfeifen: die CSU setzt in der Migrationsfrage auf eine konsequent andere Politik. Damit aber nicht genug. Die Klatsche für den SPD-Parteivorsitzenden, Sigmar Gabriel, auf dem letzten Parteitag hat deutlich gemacht, daß das politische System unseres Landes damit insgesamt auf den Prüfstand gestellt wird.“ (…)

zum Artikel:

http://www.freiewelt.net/blog/merkel-rede-auf-dem-cdu-parteitag-umjubelte-autistische-jahrespresseschau-10064768/

Kommentar GB:

Die Probleme sind nicht gelöst, und ob wenigstens ein gangbarer Lösungsweg in Sicht ist, das bleibt zweifelhaft.  Was ist, wenn die Immigration sich in 2016 ff. fortsetzt, auf diesen oder jenen Wegen, sagen wir, mit 500 000 Personen pro Jahr? Gabriel (SPD) hat sich in diesem Sinne bereits geäußert, aber aus welchem Interesse heraus sollte die Bevölkerung, die das alles zu bezahlen gezwungen wird, das denn wollen?

Brecht hat einmal angemerkt: „Das Volk ist nicht tümlich“.

Denn es spricht sehr viel dafür, dass Horst Seehofers Einschätzung, dass die Immigration erstens objektiv nicht tragbar sein wird, und dass zweitens die nicht gefragte Bevölkerung das nicht mitzumachen und zu dulden bereit ist, dass diese Einschätzung eine zutreffende ist.

Auch die Welcome-Demonstranten vom Münchner Bahnhof und die EKD werden das noch begreifen, wenn auch voraussichtlich als letzte in Europa. Von den Grünen und den LINKEN erwarte ich jedoch keine Einsicht, obwohl Lafontaine versucht hat, die LINKE zur Einsicht zu bringen. Sie raffen es nicht.