Die verbotene Wahrheit

„Mit dem Islam hat das Attentat nichts zu tun.“  [?]

Von Gudrun Eussner

„Der Begriff „Lügenpresse“ greift zu kurz. Sie lügen alle, Politik, Medien, Kirchen sowie Organisationen und Institutionen, besonders solche, die eigens zum Lügen gegründet worden sind. Das zeigt sich einmal mehr anläßlich des letzten Terroranschlages, bei dem 14 Tote und 17 Verletzte zu beklagen sind, in den USA, im kalifornischen San Bernardino, ca. 100 Kilometer östlich von Los Angeles.

Der erste Lügner ist US-Präsident Barack Obama, der trotz des Angriffes auf Menschen die einer Weihnachtsfeier beiwohnen, zumindest eine Mischung von Glaubenskrieg und persönlicher Rache, einen Streit am Arbeitsplatz, nicht ausschließe, „un mélange de deux“, gibt’s im Papier-Figaro, wiederholt am folgenden Tag, im Internet.

Er halte aber ein terroristisches Motiv für möglich, liest man in ZEIT-ONLINE, am 3. Dezember 2015, unter dem Titel Täter besaßen zwölf Rohrbomben. Auch ZEIT-ONLINE referiert die Lüge des Präsidenten vom „Zusammenspiel mehrerer Motive“.

Die gröbste Lüge ist in diesem Fall, daß der Präsident der Öffentlichkeit weismacht, daß man Glaubenskrieg auch aus persönlichen Rachegefühlen und nicht aus rein islamischen Motiven führt. Es ist, nebenbei bemerkt, eine Beleidigung der Glaubenskämpfer. Die Muslime der Welt werden sie sich gewiß merken.

Die Lüge paßt zu den Behauptungen, daß Glaubenskrieger ihr Werk tun, weil sie arm und benachteiligt sind, auf der Strecke gelassen von der westlichen Gesellschaft, die sich ihrer Schuld bewußt zu sein hat. Diese Behauptung leitet dann direkt über dazu, die Muslime zu Opfern zu erklären, die unter solchen Angriffen am meisten litten.

Und schon ist der Islam außen vor.“  –

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