Gabriel fordert hartes Vorgehen gegen radikale Moscheen

Der SPD-Chef warnt vor „radikalem Fundamentalismus, der sich in salafistischen Moscheen abspielt“. Er wirft Saudi-Arabien vor, religiösen Extremismus in Deutschland zu unterstützen.

06.12.2015

„Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich für ein hartes Vorgehen gegen radikale Moscheen in Deutschland ausgesprochen. „Dieser radikale Fundamentalismus, der sich in salafistischen Moscheen abspielt, ist nicht minder gefährlich als der Rechtsradikalismus“, sagte er der Zeitung „Bild am Sonntag“. Der Staat müsse eingreifen, sobald zu Gewalt und Menschenhass aufgerufen werde. „Wir müssen bei den Salafisten den gleichen Maßstab anlegen wie bei rechtsradikalen Gewalttätern.“

Gabriel warnte zudem Saudi-Arabien davor, religiösen Extremismus in Deutschland zu unterstützen. „Aus Saudi-Arabien werden überall in der Welt wahhabitische Moscheen finanziert. Aus diesen Gemeinden kommen in Deutschland viele islamistische Gefährder“, sagte der SPD-Chef. Man sei zur Lösung der regionalen Konflikte zwar auf Saudi-Arabien angewiesen. „Wir müssen den Saudis aber zugleich klarmachen, dass die Zeit des Wegschauens vorbei ist.“ “

Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/extremismus-gabriel-fordert-hartes-vorgehen-gegen-radikale-moscheen-13950934.html

Kommentar GB:

Ich freue mich über jeden Lernerfolg. Auch wenn er spät kommt. Sehr spät, leider.

Islamophilie bedeutet, sich für den islamischen Klerikalfaschismus in Europa einzusetzen.

Und der Vorwurf der Islamophobie enthält in seiner Umkehrung die Aufforderung, sich islamophil, also profaschistisch zu verhalten, zumeist in Verbindung mit dem Hinweis auf die grundgesetzliche Religionsfreiheit.

Dagegen anzutreten bedeutet also: antifaschistisches Engagement:

Kampf für den Erhalt einer offenen, liberal geprägten Lebenswelt,

die auch noch von anderer Seite bedroht ist.