Handelsabkommen TTIP

Disput um europäische Standards

von Éva Dessewffy

(…) „Die EU zeigt immer wieder, dass sie bereit ist Vorleistungen für TTIP zu erbringen: Vom Verzicht auf die Kennzeichnung von Fleisch der Nachfahren geklonter Tiere über die Erhöhung der höchstzulässigen GVO-Verunreinigung in Futtermitteln bis zur aktuellen amtlichen Verharmlosung von Glyphosat. Die EU-Kommission wird also ihre BürgerInnen nicht vor dem Herbizid schützen. Sie könnte den Einsatz von Glyphosat zumindest einschränken oder gar verbieten. Stattdessen wird sie vermutlich die Lizenz für Glyphosat verlängern. Diese Unterlassung von erforderlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen wird auch als Regulatory chill bezeichnet. So wird bereits vor Inkrafttreten von TTIP von Regulierungen im Sinne des Gesundheit- und Umweltschutzes Abstand genommen. Kritik daran seitens unserer Regierung ist nicht zu erwarten.“ (…)

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