Hetze – Renaissance eines DDR-Begriffs

Von Michael Klein

„Hetze, ein Begriff, der bei Wikipedia immer noch in erster Linie mit “Eile” und erst in zweiter Linie mit Äußerungen, deren Zweck darin bestehen soll, mit Verunglimpfung Hass oder Angst zu schüren, in Verbindung gebracht wird. Dieser Begriff der Hetze, er hat sich ganz plötzlich in den öffentlichen Diskurs eingeschlichen.“ (…)

Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2015/12/30/hetze-renaissance-eines-ddr-begriffs/

Kommentar GB:

Ziemlich drollig ist darüber hinaus, dass diejenigen, die sich selbst mehr oder weniger vage als „Linke“ (hier mit positiven Konnotationen) bezeichnen, also LINKE und Grüne und SPD, gar nicht bemerken, dass sie zumeist, um nicht zu sagen, fast alle, bloß Pseudolinke sind, die, nach objektiven Kriterien beurteilt, oft klar rechte Politiken befürworten und durchführen. Beispiele:

Erstens ist der Feminismus, der in der LINKEN, bei den Grünen, in der SPD und in der CDU erhebliche Macht gewonnen hat, prinzipiell keine linke sondern eine rechte Politik:

https://www.freitag.de/autoren/guenterbuchholz/von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung

Zweitens ist die homophile Politik, die von den Parteien unter dem Einfluß der einschlägigen Verbände betrieben wird, weder eine linke noch eine rechte Politik, und dasselbe gilt für die Familienpolitik. Was es hier jedoch gibt, das ist eine Politik pro oder contra Fortpflanzung: das ist es, worum es hier geht, nicht um „links“ oder „rechts“.

https://le-bohemien.net/2015/05/15/ideologische-verhuellungen/

All diese folgenreichen Fehler beruhen auf irrigen Selbstbildern und frei phantasierten Selbstzuschreibungen aufgrund einer Verwechslung von Subjektivität und Objektivität.

Drittens ist die islamophile Politik eindeutig eine rechte Politik, weil sie den konstitutionell gegebenen  islamischen Klerikalfaschismus fördert, während sie den Sachverhalt zugleich verkennt oder verleugnet; eine seltsam schräg-opportunistische Ideologie übrigens, die besonders im grünen und paradoxerweise auch im evangelischen Milieu gedeiht. Sie merken es nicht.

Niemand ist ein Linker, der keine Religionskritik betreibt, denn Religionskritik ist eine Kritik des Irrationalismus, der derzeit wieder einmal überhand nimmt, aber diesmal nicht, wie noch im 19. Jahrhundert seitens der christlichen Kirchen, sondern seitens des expandierenden Islams.

Was wir aber brauchen, das sind nicht irgendwelche irrationalen Weltanschauungen, sondern Vernunft und die gesellschaftlich-politische Praxis der Vernünftigen.

Der Islam ist mit Sicherheit nicht die Lösung, sondern er ist heute das Problem.