„Kurze Geschichte der Gegenwart“

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„Für seine „Kurze Geschichte der Gegenwart“ wird Andreas Rödder gefeiert.“

„Rödder ist überzeugt, dass das Handeln der Menschen in bester Absicht oft unvorhersehbare Nebenwirkungen und neue Probleme hervorbringt, die den ursprünglichen Intentionen entgegenstehen. Lyotards Abschied von der Ganzheit und sein Plädoyer für eine „radikale Pluralität“ (Wolfgang Welsch) waren nach Rödders Urteil wirkungsvoller, als vielen bewusst ist – vor allem in Bezug auf die Vorstellung von Geschlechterrollen und Minderheiten. Den Siegeszug des gender mainstreaming über traditionelle Familien- und Geschlechterbilder jedenfalls verurteilt der Historiker entschieden. Dem neuen Machtanspruch der Pluralitätsapostel tritt er so entschieden entgegen wie an anderer Stelle der totalen Ökonomisierung der Universität.“

Zum Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/ein-historiker-verabschiedet-unser-geschichtsbild-wenn-der-schatten-hitlers-verblasst/12676506.html