Polizei findet zwölf Rohrbomben im Haus der mutmasslichen Attentäter

„Nach dem jüngsten Amoklauf [?? GB] in den USA flammt die Debatte um strengere Waffengesetze neu auf. Neue Erkenntnisse zu den Tätern deuten auf eine Spur Richtung Saudiarabien. Im Haus der Täter fand die Polizei zwölf Rohrbomben.

„Nach dem Anschlag auf eine Sozialeinrichtung in Kalifornien und einer Verfolgungsjagd mit insgesamt 16 Toten hat sich die jahrzehntealte Debatte um ein strengeres Waffenrecht in den USA verschärft. Präsident Barack Obama, ranghohe Demokraten und Bewerber im Rennen um das Weisse Haus forderten umgehend strengere Gesetze und Kontrollen. Laut «Washington Post» ist die Attacke in San Bernardino die 355. Schiesserei in den USA in diesem Jahr, bei der vier oder mehr Menschen, darunter auch der jeweilige Schütze, mit Waffen getötet oder verletzt wurden.

Terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen

Maskiert, in Schutzkleidung und schwer bewaffnet hatten der 28-jährige Syed Farook und seine 27 Jahre alte Frau Tashfeen Malik im Inland Regional Center, das die Betreuung von Menschen mit Entwicklungsverzögerungen koordiniert, das Feuer eröffnet. Auslöser war offenbar ein Streit Farooks mit seinen Kollegen der örtlichen Gesundheitsbehörde, die in der Einrichtung einen Raum für eine Feier gemietet hatte. Das Paar tötete mindestens 14 Menschen und verletzte 17 weitere. Der Mann und die Frau starben später im Schusswechsel nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Einen terroristischen Hintergrund schloss das FBI zunächst nicht aus.“

Zum Artikel:

http://www.nzz.ch/international/amerika/blutbad-von-san-bernardino-heizt-waffendebatte-an-1.18657178

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/todesschuetzen-von-san-bernardino-planten-offenbar-weitere-attentate-13947389.html

Kommentar GB:

Wenn 12 Rohrbomben gefunden worden sind, kann es sich dann um einen Amoklauf gehandelt haben?