Warum Obama nicht in Syrien einmarschieren will

von Andreas Ross, New York

„Die Luftangriffe können den „Islamischen Staat“ in Syrien nicht zerstören. Eine politische Lösung ist ebenfalls nicht in Sicht. Und dennoch schließt Amerika den Einsatz von Bodentruppen weiter aus. Die Gründe legte Obama in vertraulichen Gesprächen dar, die nun an die Öffentlichkeit gelangten.“

„Im Fall eines Einmarschs in Syrien zur Bekämpfung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) müsste Amerika nach Einschätzung von Präsident Barack Obama mit monatlich bis zu hundert gefallenen Soldaten rechnen. Außerdem könnten bis zu 500 Soldaten im Monat verwundet werden, zudem kostete ein solcher Einsatz bis zu 120 Milliarden Dollar im Jahr. Diese Risiken seien nicht zu rechtfertigen, da vom IS keine existentielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten ausgehe, sagte Obama diese Woche in einem Gespräch mit amerikanischen Leitartiklern, aus dem mehrere Zeitungen am Freitag berichteten, obwohl Vertraulichkeit vereinbart worden war.“

Zum Artikel – mit einer sehenswerten Syrien-Karte:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/krieg-gegen-is-warum-obama-nicht-in-syrien-einmarschieren-will-13973938.html