Medienspiegel

Die Dekadenz der evangelischen Kirche

von

„Das Christentum verschwindet zunehmend aus der deutschen Gesellschaft. Schuld daran sind vor allem die Kirchen selbst, besonders die evangelische Kirche. Beispiele dafür sind ihre Behandlung von Homo-Ehe und Abtreibung. Doch Religion wird in Deutschland nicht verschwinden. Vielleicht tritt der Islam in das Vakuum, welches die christlichen Kirchen hinterlassen.“(…)

„Es ist lächerlich, wie ein Staat, der alles dafür tut, das Christentum zu einer rein privaten Sache zu machen, sich auf dessen Ethik stützt. Und natürlich ist es dabei eine höhere Gerechtigkeit, dass es Millionen Muslime sind, die kommen, und dass dieselben Leute, die den christlichen Religionsunterricht zugunsten eines Lebenskunde- oder Ethikunterrichts abgeschafft haben, nun einen islamischen Religionsunterricht fordern, als könnten die Muslime dadurch in ihrer Überzeugung, die einzig wahre Gesellschaft zu errichten, beirrt werden. Der Islam wird mit Macht in das Sinnvakuum eindringen, das die Zurückdrängung des Christentums in Deutschland geschaffen hat.“

[Dieser Text ist eine leicht überarbeitete Fassung eines Artikels, der vom Debattenmagazin THE EUROPEAN vorgestern online veröffentlicht und nach zwei Stunden wieder entfernt worden ist.]

http://www.freiewelt.net/blog/die-dekadenz-der-evangelischen-kirche-10065167/

https://frankfurter-erklaerung.de/2016/01/fortschritt-bei-evangelen/

http://www.ekd.de/gender-ekd/

Kommentar GB:

Die EKD macht sich schlicht lächerlich und merkt es nicht einmal. Diese ideologisch-praktische Affäre mit dem homoerotischen Zeitgeist wird ihr m. E. noch einmal sehr leid tun, aber nur, wenn es sie dann noch gibt. Womöglich wird es dann eine „Neue Bekennende Kirche“ geben. Das Schuldbekenntnis kann allerdings bereits heute formuliert werden, nur ist das nicht meine Sache.

Fatal ist, dass die EKD zu jenen gehört, die den Islam fundamental verkennen. Wirklich zu meinen, dass der Islam etwas sei, was der heutigen EKD, die zu Luthers Zeit, und das ist lange her, einmal bibelfundamentalistisch gewesen ist, irgendwie ähnlich wäre, das ist eine derart alberne Vorstellung, dass man sich nur noch an den Kopf fassen kann. Man fragt sich, was Bischof Bedford-Strohm sich dabei eigentlich denkt.