Köln-Diskurs in den USA

Die Stimmung ist gekippt

Von Eva C. Schweitzer
„Die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht wurden in den USA genau beobachtet – und haben bei Journalisten und Lesern für Empörung gesorgt. Nicht einmal mehr die Demokraten möchten jetzt noch Flüchtlinge ins Land lassen.“

„Entsetzt und erschrocken sind viele Amerikaner über die Ereignisse von Köln, die in den USA tagelang für Schlagzeilen und TV-Berichte sorgten.

Ross Douthat, konservativer Kolumnist der New York Times, forderte den Rücktritt von Angela Merkel, damit ihr Land nicht einen zu hohen Preis für ihre Verrücktheit bezahle. Dabei hatte das Magazin Time Merkel wegen ihrer offenen Flüchtlingspolitik zur Person des Jahres 2015 gewählt. Douthat dagegen schreibt nun: Europas generöse Immigrationspolitik, die oft gegen den Willen der normalen Europäer durchgesetzt werde, drohe den Kontinent zu destabilisien, insbesondere, da der übergroße Anteil der Immigranten junge alleinstehende Männer seien, deren Vorstellungen über Frauenrechte denen in Europa entgegengesetzt seien. „Wenn Sie glauben, dass eine alternde, säkulare, fast homogene Bevölkerung eine Migration dieser Größenordnung friedlich absorbieren könne, dann haben Sie eine großartige Zukunft als Sprecher der derzeitigen Bundesregierung. Sie sind außerdem ein Narr“, schreibt Douthat.“

Zum Artikel:

http://www.cicero.de/weltbuehne/reaktionen-den-usa-koeln-usa/60353