Medienspiegel

Neues von den sprachpolitischen Frauenfront

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Gender und Sprache in Berlin Studentenwerk wird Studierendenwerk

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„Der Berliner Senat will das Berliner Studentenwerk in „Studierendenwerk“ umbenennen, damit auch Frauen mitgemeint sind. Das soll 800 000 Euro kosten.“

„Das Berliner Studentenwerk soll geschlechterneutral in „Berliner Studierendenwerk“ umbenannt werden. So wünscht es sich Berlins Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) – und erntet dafür Grummeln in der CDU-Fraktion. Zumal, weil für die Umbenennung mit Kosten von 800 000 Euro gerechnet wird. „Ich empfinde das als Verballhornung der deutschen Sprache“, sagt der CDU-Abgeordnete Stefan Schlede auf Anfrage. Hier werde Geschlechterpolitik hin zum „Genderismus“ übertrieben.

Scheeres begründet ihren Vorstoß damit, die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen und die studentischen Vertreter und Vertreterinnen im Verwaltungsrat des Studentenwerks hätten sich die Umbenennung gewünscht. „Der neutrale Begriff ,Studierende’ für weibliche und männliche Studierende ist im Sprachgebrauch im hochschulischen Bereich eingeführt“, heißt es im Entwurf zur Änderung des Berliner Studentenwerkgesetzes. Die Kosten für die Umstellung, die das Studentenwerk selbst übernehmen muss, würden „durch eine großzügige Umsetzungsfrist in einem vertretbaren Rahmen gehalten“.“ (…)

http://www.tagesspiegel.de/wissen/gender-und-sprache-in-berlin-studentenwerk-wird-studierendenwerk/12877328.html

Kommentar GB:

Am besten wäre es, die Kosten für diesen geldverschwenderischen Unsinn im Quadrat auf die Befürworterinnen umzulegen, indem deren Bezüge und die späteren Versorgungssansprüche entsprechend gekürzt werden.