Neujustierung der Sozialdemokratie

Albrecht Müller

Schwierige, aber notwendige Korrekturen des Blicks auf gesellschaftspolitische Alternativen (A), auf die USA (B), die Konfliktlösung per Krieg (C) und die spürbare Krise der Demokratie (D)

Verantwortlich:

Den Jahreswechsel habe ich dazu genutzt, darüber nachzudenken, welche Korrekturen unserer Perspektive in den nächsten Jahren hilfreich sein könnten, um die grassierende Orientierungslosigkeit zu verlassen. Sie sind aus meiner Sicht auch notwendig, nicht nur hilfreich. Albrecht Müller

http://www.nachdenkseiten.de/?p=30269

Kommentar GB:

Diese Überlegungen sollten aufgegriffen, diskutiert und ggf. ergänzt werden. Aus meiner Sicht gibt es in der (sogenannten) politischen Linken (im weiten Sinne), abgesehen vom Einschwenken auf eine von den Nachdenkseiten zu Recht kritisierten neoliberalen Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie auf eine bellizistischen Außenpolitik,

drei vermeintlich fortschrittliche (Fehl-)entwicklungen, die zu korrigieren wären:

  • Die feministische Politik (Gleichstellungspolitik; Gender Studies) ist vollständig zurückzunehmen, und die Familienpolitik bedarf einer grundlegenden Korrektur.
  • Die homophile Politik ist teilweise zurückzunehmen.
  • Die islamophile Politik ist Ausdruck einer fundamentalen Fehlbeurteilung und zurückzunehmen.

Keine dieser drei Politiken ist politisch links! Keine!

Denn:

Die feministische Politik ist faktisch eine (verfassungswidrige) rechte Politik, weil sie auf Privilegierung und Subventionierung abzielt, um damit Partialinteressen einer kleinen Minderheit feministisch engagierter Frauen mittels Männerdiskriminierung durchzusetzen (sogenannte „Gleichstellung“).

Für die Gender Studies wird Wissenschaftlichkeit von interessierter Seite lediglich behauptet.

Die homophile Politik ist weder ein linke noch eine rechte Politik. Es geht ihr ausschließlich um die sehr speziellen Partialinteressen dieser homoerotischen Minoritäten.

Stattdessen wird eine von der Mehrheit benötigte Familienpolitik umzusetzen sein, die ihrerseits politisch weder links noch rechts, sondern im gesamtgesellschaftlichen Interesse notwendig ist.

Die islamophile Politik verkennt den Charakter des Islam grundlegend.

Die fast vollständige Unkenntnis hierüber muß dringend überwunden werden:

Es handelt sich um einen tiefgehenden religiösen Irrationalismus, der mit der europäischen Aufklärung (Rationalismus und Empirismus) unvereinbar ist.

Seine Sozialdoktrin ist eine islamische Variante des Klerikalfaschismus.

Faschismus ist Inbegriff rechter Politik, und er ist mit einer liberalen Gesellschaftsverfaßtheit unvereinbar; und erst recht gilt das für linke Gesellschaftsideen.

Eine islamkritische Haltung ist daher politisch geboten.