Wie viel Islam steckt im sexuellen Übergriff?

Haben die Ereignisse der Kölner Silvesternacht kulturelle oder religiöse Hintergründe? Und wenn ja, welche sind das?

Ein Gespräch mit der Ethnologin und Islamexpertin Susanne Schröter.

Von „Tuharrash gamea“, der arabischen Bezeichnung für kollektive sexuelle Übergriffe, meinten viele nach der Kölner Silvesternacht zum ersten Mal gehört zu haben. Die Weltöffentlichkeit wurde auf das Phänomen aber bereits vor zwei Jahren durch Exzesse auf dem Kairoer Tahrir-Platz aufmerksam. Wo liegen seine Wurzeln?

Zum Interview:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wie-viel-islam-steckt-im-sexuellen-uebergriff-gespraech-mit-der-islamexpertin-susanne-schroeter-14019218.html

sowie:

https://www.uni-frankfurt.de/43551644/schroeter

Und hier wundern sich Russinnen über Köln:

„Unter den Opfern jener Nacht habe es anscheinend keine „zerschlagenen männlichen Physiognomien“ gegeben, stellt Golowaniwskaja fest. Die Bewohnerin eines Landes, wo man sich zivile Freiheiten täglich erkämpfen muss, findet das höchst verstörend. Offenbar hätte auf der Domplatte nicht nur die Polizei versagt, sondern auch die Begleiter der Belästigungsopfer hätten sich vor den Randalierern schnellstmöglich verkrochen, mutmaßt die ruppige Russin. Oder gehöre es vielleicht zum Sieg des Feminismus, dass die Frau für alles selbst zuständig ist, auch für die Abwehr von Vergewaltigern, fragt sie rhetorisch.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/maskulinitaet-in-der-krise-ja-warum-pruegeln-sie-sich-denn-nicht-14016271.html

Kommentar GB:

Tja, der „böse weiße Mann“ prügelt sich nicht, schon gar nicht für Frauen, die ihn zuvor in die Ecke des bösen weißen Mannes gestellt haben. Er schaut – konsequenterweise – zu, wie diese Frauen sich selbst verteidigen, oder auch nicht. Das ist jetzt deren Problem. Und das ihres Mama-Staats mit Angela Merkel an der Spitze. Noch.