Medienspiegel

Der Islam und das Overton-Fenster

Von Gudrun Eussner

Der Islam und das Overton-Fenster

„Um zu verstehen, wie die öffentliche Meinung allmählich verändert werden kann, ist es am anschaulichsten, sich das Beispiel des Islam anzusehen. Im Laufe vieler Jahrhunderte befand sich das Overton-Fenster für die Idee des Islam in der verbotenen Zone, die Gesellschaft konnte die Idee des Islam in der westlichen Welt nicht akzeptieren.

Aber die erdölfördernden islamischen Staaten und die mit ihnen in lukrativen Geschäftsbeziehungen verbundenen Konzerne der EU und der USA gemeinsam mit den von ihnen finanzierten Wissenschaftlern, Politikern und Massenmedien wirkten seit dem Erdölembargo 1973/74, das die arabischen Staaten über diejenigen verhängten, die Israel im Jom-Kippur-Krieg unterstützten, mit Argumenten zur Unterstützung der muslimischen Minderheiten ununterbrochen auf das Bewusstsein der Öffentlichkeit ein.

Zunächst wurde der Islam als Verbot aufgenommen, aber mit Vorbehalt, später als annehmbar, dann als neutral. Bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde er als „annehmbar mit Vorbehalt“ wahrgenommen. Inzwischen ist er völlig annehmbar.

Nora Brinker, der ich für den Hinweis auf das Overton-Fenster danke, meint: Es ist an sich nicht neu. Ähnliche Beobachtungen macht wohl jeder, der den politischen Diskurs beobachtet, auch im Alltag. Ich erinnere mich, dass ein Bekannter vor langer Zeit mal über Homosexualität sagte: „Erst war es verboten, jetzt ist es erlaubt, und demnächst wird es Pflicht“. Oder das bekannte Gandhi-Zitat: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.“  (…)

Zum weiteren Artikel:

http://eussner.blogspot.de/2016/02/der-islam-und-das-overton-fenster.html

http://www.mackinac.org/7504

Kommentar GB:

Das Ergebnis ist die Islamophilie der naiv-ahnungslosen Journalisten und Politiker sowie all jener, die faktisch eingekauft worden sind, bei denen es um Geld geht, nicht zuletzt um das Geld, was sie von interessierter Seite bekommen. Und die deshalb anderen Islamophobie vorwerfen, was offensichtlich so ziemlich der dämlichste aller möglichen Vorwürfe ist.