Medienspiegel

Klagenfurter Obmann der Grünen wird eine „Parteiobfrau“

Walter Müller10. Februar 2016,

Die Grünen bezeichnen sich im neuen Statut nur noch mit weiblicher Geschlechtsform

„Klagenfurt – Die Meldung aus Kärnten wurde am Faschingdienstag lanciert und fand daher nicht wirklich gleich Eingang in die Nachrichtenportale. „Nein, Nein, es ist wirklich kein Scherz“ , beteuert Reinhard Schinner. Die Grünen in Klagenfurt hätten tatsächlich bei ihrer letzten Mitgliederversammlung mehrheitlich beschlossen, alle Mitglieder mit der weiblichen Geschlechtsform zu bezeichnen. Reinhard Schinner ist ab sofort per Statut „ihres Zeichens Obfrau der Stadtpartei“. „Wir wollten ganz bewusst einen radikalen Schritt und ein Zeichen nach außen setzen“, sagt die nunmehrige „Parteivorsitzende“ Schinner im Gespräch mit dem STANDARD. „Sprache wirkt auf unsere Weltsicht. Wir setzen damit für die weibliche Mehrheit der Bevölkerung ein klares Signal, dass sie auch in der Sprache sichtbar sein darf. Wenn es weibliche Landeshauptmänner gibt und viele daran nichts Absurdes sehen, dann muss zum Beispiel eine männliche Parteiobfrau in Klagenfurt genauso möglich sein.“ In der Mitgliederversammlung hätten nur zwei Männer und zwei Frauen gegen die Statutenänderung gestimmt.“ (…)

Zum Artikel:

http://derstandard.at/2000030705233/Klagenfurter-Obmann-der-Gruenen-wird-eine-Parteiobfrau

Kommentar GB:

Lachen oder weinen? Das ist hier die Frage, weil Dummheit nicht sich schämt …

Man lese hierzu ein Beispiel zur „Frauenforschung“ (Gender Studies):

http://derstandard.at/2000030648328/MedienVon-Frauen-bleiben-Brueste-und-Beine