Medienspiegel

Studie zu Demonstrationen in Dresden

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Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt hat eine neue Studie über Pegida veröffentlicht. Wie verändert sich die Bewegung? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Auszug:

„Wie sehen Pegida-Anhänger den Islam?

Die ablehnende Haltung hat sich weiter verfestigt. Bei den Pegida-Anhängern gibt es der Studie zufolge noch weniger Bereitschaft, sich „einen friedlichen Islam oder friedliche Muslime als zu Deutschland passend vorzustellen“. Der Anteil sei zwischen Januar 2015 und Januar 2016 beim „friedlichen Islam“ von 33 auf 14 Prozent gefallen, bei „friedlichen Muslimen“ von 43 auf 30 Prozent. Gleichzeitig habe bei den Pegida-Spaziergängern die Selbstverständlichkeit zugenommen sich „klar xenophob und islamophob“ zu äußern.“

Zum Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/politik/studie-zu-demonstrationen-in-dresden-pegida-hat-sich-spuerbar-radikalisiert/13018686.html

Kommentar GB – nur zu diesem Auszug:

  1. Religionskritik ist konstitutiv für die politische Linke, und sie ist unverzichtbar, weil Religionen Irrationalismen sind, die in der Tradition der Philosophie der Aufklärung kritisch aufzulösen und in einen Rationalimus und Humanismus zu überführen sind.
  2. Die oben genannten Urteile der Pegida-Demonstranten sind deutlich realistischer geworden, sicherlich aufgrund der weltweit und auch in Europa gemachten Erfahrungen.
  3. Beispiele: https://frankfurter-erklaerung.de/2016/02/fatwa-gegen-schriftsteller/sowie die diversen djihadistischen Anschläge, usw.
  4. Weil der Islam eine klerikalfaschistische Sozialdoktrin einschließt, ist Widerstand gegen diesen objektiv ein Antifaschismus, denn:
  5. https://frankfurter-erklaerung.de/2016/02/zur-kritik-des-islam/
  6. Wer nicht islamkritisch, sondern wer islamophil ist, der nimmt objektiv eine profaschistische Haltung ein. Das aber ist mit dem Grundgesetz unvereinbar.