Medienspiegel

Aktionismus mit Todesfolge

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»Flüchtlingsaktivisten« schicken bei Idomeni Migranten vor Kameras in einen reißenden Fluss

(…) Die Zeitung vermutet Mitarbeiter von Hilfsorganisationen hinter dem Flugblatt. Wenn man sich die Fotos der Aktion anschaut, fallen einem zahlreiche Helfer bei der Flußüberquerung der Flüchtlinge auf, die vom europäischem Aussehen, mit westlichen Kleidung versehen und zum Teil Rastazöpfen tragend, sehr an linke Studenten erinnern, aber nicht an afghanische oder syrische Flüchtlinge.

Schon vor Tagen verwies ein Mitglied der Flüchtlingsorganisation »Moving Europe Team« mit Sitz in Berlin-Kreuzberg darauf, daß »in den letzten Tagen eine riesige Armada an Freiwilligen von überall her in Idomeni eingetroffen« sei. Linke Organisation erklärten im Internet, sich an einer als »march of hope« bezeichneten Aktion vor Ort beteiligen zu wollen.

Die mazedonische Behörden verhafteten 30 Journalisten wegen Unterstützung der illegalen Einreise. Sie wurden unterdessen gegen Bußgelder von 250 Euro wieder auf freien Fuß gelassen. Mittlerweile wurde auch eine österreichische Aktivistin Fanny Müller-Uri von der Polizei festgenommen, welche die für drei Menschen tödliche Aktion mit anderen Mitstreitern aus Deutschland und Österreich vorbereitet haben soll.

Pikant: Die Soziologin Müller-Uri soll Mitglied der Wiener Grünen sein,war aber bis vor kurzem nachweislich Mitarbeiterin der Grünen Bildungswerkstatt. Österreichs Grüne kommentieren den Fall nur knapp: »Das ist nur eines von Tausenden Parteimitgliedern.« Die Frage, ob der Wienerin nun ein Parteiausschluß drohe, sei »verfrüht«.

Einen Tag später ruderten die Grünen zurück, die Mitarbeiterin ihrer Bildungswerkstatt sei kein Parteimitglied. Zudem teilte man mit, man wisse nicht, ob Mitglieder der österreichischen Grünen als Aktivisten in Idomeni seien.

Hunderte Flüchtlinge, denen das Überqueren des Flusses gelang, wurden schlußendlich in Mazedonien von der Armee aufgegriffen und wieder nach Griechenland zurückgeschickt. So blieb letztlich eine sinnlose Aktion für ein paar Bilder, die Menschenleben kosteten.“ (…)

http://www.freiewelt.net/nachricht/linker-aktionismus-mit-todesfolge-10065928/