Medienspiegel

Beruf und Familie: Man kann nicht alles haben – Frau auch nicht

Work, Life, Balance? Familie und Beruf – beides ist mehr Erfüllung, als man stemmen kann. Frauen müssen sich entscheiden. Ein Kommentar.

26.03.2016, von Karin Truscheit

(…) „Auf die Spitze getrieben ist dieser Nutzenmaximierungsanspruch in der Analyse „Wie viel Mutter braucht das Kind?“ der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie stellte heraus, dass die Kinder von berufstätigen Müttern in der Regel besser in der Schule sind als die Kinder von nicht arbeitenden Müttern.“ (…)

„Kein Kind hindert demnach die Frauen an einem glücklichen und erfolgreichen Berufsleben, mit und ohne Karriere. Doch bekommen sie von Politik und Wirtschaft gesagt: Ihr müsst die Karriere wollen! Kommt früher aus der Elternzeit! Wir geben euch die Krippen! „Teilzeitfallen“ führen die Frauen demnach nur in die Bedeutungslosigkeit. Dass man sich freiwillig in die „Fallen“ stürzt oder bewusst ganz auf eine Tätigkeit außerhalb der Familie verzichtet, wird kaum akzeptiert – obwohl es die große Mehrheit der Mütter betrifft. Die sind in dieser Lesart wieder nur die Dummen: abgehängt und ausgebremst.“ (…)

„Es ist jedem unbenommen, Kinder zu haben oder nicht.“ (…)

„Viel Work, viel Life und wenig Balance bedeuten Arbeit und Familie für berufstätige Mütter immer. In der Chefetage kann dagegen das Großziehen der Kinder nur hintangestellt werden. Für oder gegen die Karriere entscheidet sich demnach jede Frau so, wie sie es für richtig hält. Dies gibt ihr kein böses System vor, sondern es fällt schlicht in die Kategorie:

Man kann nicht alles haben im Leben.“

(Hervorhebung GB)   –   Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/beruf-und-familie-man-kann-nicht-alles-haben-frau-auch-nicht-14145410.html

Kommentar GB:

Die Autorin ist mit einfachen Überlegungen zu einem zutreffenden Ergebnis gelangt.

Das widerspricht zwar der Fischerfrau-Mentalität der Feministinnen, ist aber offensichtlich vernünftig.

„Man kann nicht alles haben im Leben.“ Genau so ist es.

Chapeau!