Medienspiegel

Die Gleichstellungspolitik ist ein Verfassungsbruch, der zu beenden ist!

Veröffentlicht

Günter Buchholz  /  18. März 2016

„Am 21. Mai 2014 wurde von der ARD im Abendprogramm zur besten Sendezeit ein Spielfilm über die Rolle von Elisabeth Selbert gesendet, in dem sie als Mutter der Gleichstellung bezeichnet wurde. Ist diese Kennzeichnung zutreffend?

Das Erste: Sternstunde ihres Lebens
dazu: Sternstunde ihres Lebens: Zitate zum Thema Frauenquote

Zuerst ist daran zu erinnern, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, ihre Gleichheit vor dem Recht also, eine der Errungenschaften der Novemberrevolution von 1918/19 war, und die zur Weimarer Verfassung führte, durch die zugleich das allgemeine und gleiche Wahlrecht verwirklicht wurde, das es in der Ständegesellschaft zuvor nicht gegeben hatte.

Hugo Preuß hat diesen zivilisatorischen Fortschritt in Art. 109 der Weimarer Verfassung hinein geschrieben. Es heißt dort:

„Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich.

Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. (…)“

Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches (1945) wurde eine Neubegründung der Republik möglich. Im Parlamentarischen Rat, in dem die Weimarer Verfassung selbstverständlich allen bekannt war, wurde über die neue Verfassung, über unser Grundgesetz, beraten.

Der Artikel 3 des Grundgesetzes (1949) spricht – unter Auslassung der Pflichten – nur mehr von Gleichberechtigung, also von gleichen Berechtigungen, von Gleichheit vor dem Recht. Sinngemäß, aber schon etwas erweitert, mag Gleichberechtigung noch Chancengleichheit einschließen, also die Gleichheit der Startchancen, nicht aber die Gleichheit der Ergebnisse des Wettbewerbs.“  (…)

http://nicht-feminist.de/2016/03/guenter-buchholz-die-gleichstellungspolitik-ist-verfassungsbruch-der-zu-beenden-ist/

Staatsbetrug Feminismus