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Ein Dhimmi fragt

Wann besucht die Kanzlerin eine Moschee?

Hat Angela Merkel Prinzipien oder wird sie von Umfragen getrieben? Ihre Flüchtlingspolitik nährt beide Thesen. Doch warum hat sie noch nie eine Moschee in Deutschland besucht? Ein Kommentar.

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http://www.tagesspiegel.de/politik/angela-merkel-und-die-fluechtlinge-wann-besucht-die-kanzlerin-eine-moschee/13340384.html

„Der arabische Begriff milla (ملة, Pl. milal / ملل) der in das Osmanische übernommen wurde, bedeutet ‚Religionsgemeinschaft‘. Anerkannte Minderheiten waren entsprechend ihrer Religionszugehörigkeit in sogenannte Millets organisiert. Dieses System gewährte den Religionsgruppen gewisse Rechte, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln. Jüdische und christliche Untertanen wurden entsprechend dem islamischen Recht Dhimmis genannt, d.h. Schutzbefohlene, die über eine eigene Heilige Schrift verfügen. Bei Fragen und Streitigkeiten, die sowohl muslimische als auch christliche Untertanen betrafen, galt das islamische Recht, die Scharia.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Millet-System

„Definition von „Dhimmi“

Als Dhimmi ذمّي / ḏimmī bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition Monotheisten, die mit eingeschränktem Rechtsstatus geduldet und staatlicherseits geschützt wurden. Alle Menschen, die weder Muslime noch Dhimmis waren, wurden als Harbī („dem Kriege zugehörig“) bezeichnet, als Völker, mit denen sich das Haus des Islam im Krieg befand.

[hierzu zählen somit die nichtchristlichen Europäer, GB]

Im Koran werden folgende nichtmuslimische Religionsgemeinschaften genannt: Juden (al-yahūd bzw. banū Isrāʾīl = „die Kinder Israels“), Christen (an-naṣārā), die Zoroastrier (al-maǧūs), Sabier (aṣ-ṣābiʾa), die Mandäer und Polytheisten (al-mušrikūn). Diejenigen, die heilige Bücher bereits in der vorislamischen Zeit besessen haben, d. h. die Tora (at-tawrāt), die Psalmen (az-zabūr) und das Evangelium (al-inǧīl – stets im Singular), sind die ahl al-kitāb, die „Schriftbesitzer“.[4] „Die Kinder Israels“ finden sowohl im Zusammenhang mit der biblischen Geschichte des Judentums als auch in Bezug auf die Juden in der Umgebung Mohammeds Erwähnung,[5] während der Begriff al-yahūd im Koran nur für die Juden von Medina und Umgebung, zu denen Mohammed Kontakte hatte, verwendet wird. In der Jurisprudenz wird bei der Darstellung des Umgangs mit Schutzbefohlenen nur die Bezeichnung al-yahūd gebraucht.[6]

Der Koran nennt auch weitere Schriften: die Schriftrollen des Abraham und Moses (ṣuḥuf Ibrāhīm wa-Mūsā), bzw. die „ersten Schriftrollen“ (aṣ-ṣuḥufu ʾl-ūlā), deren Definition aus dem Koran nicht hervorgeht. Über diese Schriften hatte Mohammed offenbar nur vage Vorstellungen, denn konkrete Angaben darüber liefert weder der Koran noch die Koranexegese. Die genannten Religionsgemeinschaften, mit denen er wohl schon vor seinem Wirken als Prophet in Berührung kam, werden nach seiner Berufung zum Propheten im Allgemeinen als Ungläubige (gilt auch für Christen und Juden) und – nach ihrer Unterwerfung – in der Jurisprudenz als unter (islamischem) Schutz stehende Gemeinschaften ahl adh-dhimma / أهل الذمة / ahlu ʾḏ-ḏimma bezeichnet.  (Hervorhebung GB)

Der Jurist und Theologe Ibn Qayyim al-Ǧauziyya († 1350) zählt fünf nichtislamische Gemeinschaften auf: die Juden, die Christen, die Zoroastrier, die Sabier und die Polytheisten. Dementsprechend lässt man Ibn ʿAbbās sagen:

„Es gibt sechs Religionen: eine (d.i. der Islam) ist für den Barmherzigen (Gott) bestimmt, die fünf anderen für den Teufel.“

Sure 2, Vers 42: „Und verdunkelt nicht die Wahrheit mit Lug und Trug…“ wird schon bei den frühesten Koranexegeten wie Yaḥyā ibn Salām († 815)[7] unter Berufung auf Qatāda ibn Diʿāma wie folgt ausgelegt: „vermischt nicht den Islam mit dem Judentum und Christentum.“ Bei dem späteren Exegeten Al-Qurṭubī († 1275) wird die Tendenz, dem Islam vor anderen Religionen die absolute Priorität einzuräumen, noch deutlicher: „verwechselt Judentum und Christentum nicht mit dem Islam, denn ihr wisst, dass die Religion Gottes, an deren Statt nichts anderes akzeptabel und durch nichts ersetzbar ist, der Islam ist. Judentum und Christentum (hingegen) sind Ketzerei (Bidʿa); sie sind nicht von Gott.“[8]

(Hervorhebung GB)

Abgrenzung der Muslime von den Dhimmis

Die absolute Priorität des Islams gegenüber Judentum und Christentum, die u. a. in der Auslegung von Sure 2, Vers 42 begründet wird, brachte auch die Abgrenzung der Muslime von den anderen Religionsgemeinschaften unter islamischer Herrschaft sowohl im sozialen Bereich als auch bei der Ausübung religiöser Bräuche und Sitten mit sich.[9] „

https://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma

Kommentar GB:

So läuft das mit der Islamisierung, in vielen kleinen Schritten, wie ein Tausendfüßer, aber gut koordiniert und immer zügig voran. Aber: warum beteiligt sich Malte Lehming daran?