Medienspiegel

Frauenquote: Nutzen für Wenige, Papierkram für Viele

„Der Gesetzgeber, das heißt die Regierung hat uns neben vielen anderen regelungsintensiven Segnungen für die Unternehmen unter anderem auch genderideologisch motivierte Gesetze beschert und Ähnliches steht uns noch bevor in Form des jetzigen Entwurfs eines Entgeltgleichheitsgesetzes.Als Gesellenstück des Staatsfeminismus kann das Gesetz zur Frauenquote angesehen werden. Was hat es uns gebracht? Zunächst zu den unterschiedlichen Quotenregelungen:

Quotenregelungen:

Das Gesetz zur Frauenquote – gedacht generell für eine Zielgruppe von ca. 200 Frauen – sieht zwei Gruppen von Unternehmen vor:

Ab diesem Jahr sollen 30% aller Aufsichtsratsposten in 108 großen börsennotierten Konzernen, bzw.  DAX-Unternehmen von Frauen besetzt werden. Gelingt dies nicht, werden die Unternehmen mit einem „leeren Stuhl“ bestraft, der dann bei den Aufsichtsrat-Sitzungen leer bleibt. Für die weiteren Managementebenen müssen verbindliche Zielgrößen festgelegt werden.

Die zweite Gruppe bestehen aus weiteren 3500 börsennotierten oder mitbestimmungspflichtigen Unternehmen,. Sie wurden verpflichtet, bis Ende 2015 selbst gesteckte „Flexiquoten“ für Führungspositionen festzulegen, die bis Mitte 2017 erreicht werden müssen. Sanktionen sind hier im Gegensatz zur ersten Gruppe, nicht vorgesehen.“  (…)

Zum Artikel:

http://agensev.de/content/frauenquote-nutzen-f%C3%BCr-wenige-papierkram-f%C3%BCr-viele

„Frauenquoten und andere Eingriffe in die individuelle Freiheit sind letztlich eine „Tyrannei der Minderheiten“, wie es der Philosoph Kenneth Minogue in seinem lesenswerten Buch „Die demokratische Sklavenmentalität – Wie der Überstaat die Alltagsmoral zerstört“ beschrieben hat, die hier konsequent umgesetzt wird. Diese haben das Ziel einer „Demokratisierung in allen Lebensbereichen“. Das Kollektiv mit dem heutigen Decknamen „Zivilgesellschaft“ weist den einzelnen Individuen nicht nur Freiräume und Eigentumsrecht zu. Das Kollektiv entscheidet nach öffentlicher Beratschlagung im angeblichen herrschaftsfreien Diskurs sogar über die künftige Entwicklung aller Individuen einer Gesellschaft, was dann als die Umsetzung emanzipatorischer gesellschaftlicher Projekte und als kollektiver Selbst-befreiungsprozess gefeiert wird. Und ihre Erfolgsaussichten sind nicht schlecht. Denn es ist die Überlegenheit der kleinen Gruppe gegenüber der großen und damit heterogenen Gruppe, die es möglich macht, eine ursprüngliche Minderheitenposition gegen eine Mehrheit in der Gesellschaft durchzusetzen. Sie führt sogar, wie es der Ökonom Mancur Olson einmal ausführte, zu einer „überraschenden Tendenz zur „Ausbeutung“ der Großen durch die Kleinen“.“

(Hervorhebungen GB)   –   Siehe:

http://agensev.de/content/frauenquote-tyrannei-einer-minderheit