Medienspiegel

Geschlechterdebatte: Messen mit zweierlei Maß

Veröffentlicht

Alexander Ulfig

Rezension zu Arne Hoffmanns „Not am Mann“

„Moderne Gesellschaften weisen paradoxe Entwicklungen auf.

Gemeint sind gesellschaftliche Prozesse, die sich gegenseitig widersprechen.“

(…) „Der Medienwissenschaftler und Männerrechtler Arne Hoffmann widmet dieser Paradoxie sein neuestes Buch Not am Mann. Sexismus gegen Männer. Gleich am Anfang des Buches zitiert er den Soziologen Jens Alber, der betont, dass wir in der Geschlechterdebatte

„inzwischen ein ebenso beeindruckendes wie bedrückendes Maß einer verzerrten Realitätskonstruktion erreicht haben, das allmählich einer kollektiven Gehirnwäsche nahekommt.“ (S. 7)

Verstärkt wird das Messen mit zweierlei Maß durch die Arbeit von Lobbygruppen in allen relevanten Bereichen der Gesellschaft, also durch die Arbeit des institutionalisierten Feminismus: des Staatsfeminismus.

Hoffmann gibt zahlreiche Beispiele für das Messen mit zweierlei Maß vor dem Hintergrund einer breiten Analyse von Männerdiskriminierungen. Ich möchte daraus drei Beispiele herausnehmen, die sich m. E. besonders gut dafür eignen, die oben genannte Paradoxalität zu demonstrieren.“ (…)

http://alexander-ulfig.de/2016/03/15/geschlechterdebatte-messen-mit-zweierlei-mass/