Medienspiegel

Nehmt die Angst vor dem Islamismus endlich ernst!

Wolfram Weimer

„Die Erfolge von Rechtspopulisten verunsichern die westlichen Demokratien.

Die Migrationskrise verschärft diesen Trend.

Höchste Zeit, dass sich unsere Volksparteien den Ängsten des Bürgertums offen stellen.“

(…) „In den meisten Ländern, vor allem in Deutschland, übt man sich gespreizt in politischer Empörungsgymnastik, als sei Rechtspopulismus so etwas wie die Arthrose der Freiheit. Doch die Dehnungsübungen der politischen Korrektheit nutzen wenig, in Wahrheit verstärken sie sogar den Rechtsruck in der Gesellschaft. Es ist vielmehr hohe Zeit, sich ehrlich zu machen in der Ursachenanalyse. Es gibt offensichtlich eine Schieflage in unseren Staaten, denn sonst würden nicht so viele Millionen Menschen ihren Ärger in rechten Protestwahlen Luft machen.
Soziologen und linke Politiker mutmaßen, es handele sich beim Rechtsruck um einen Hilferuf sozial Bedrohter am unteren Rand der Gesellschaft. In Wahrheit aber kommt die Massenbewegung eher aus der Mitte der Gesellschaft, und die Wirtschaftslage der Rechtsrücker ist sogar relativ gut. Die westlichen Gesellschaft befinden sich in keiner Rezession oder ernsthaften ökonomischen Krise, die sozialen Spannungen sind vergleichsweise gering. Nein, die Ursache greift tiefer als nur in die Geldbeutel.

Sie greift mitten hinein ins Eingemachte, in die Identität der Menschen. Denn hört man den Empörten einmal einfach zu, dann bekommt klare Aussagen zu hören. Zum Beispiel die Ansicht, dass man unsere europäische-westliche Kultur einem aggressiven Islamismus nicht einfach ausliefern wolle. Viele der Protestwähler fühlen sich in dieser Frage schlichtweg nicht ausreichend beschützt von den derzeitigen Regierungen. Sie sehen, wie immer größere Teile der islamischen Welt mit Kriegen, Terror und ideologischem Furor der westlichen Welt einen Jahrhundert-Kampf angesagt haben. Sie sehen, wie die Ränder der islamischen Welt blutig werden. Sie sehen, wie sich in den europäischen Städten muslimische Subkulturen breit machen, immer mehr verschleierte Frauen auftauchen, immer mehr Moscheen gebaut werden, wie der Alltag konfliktbeladener wird und sich Europa polarisiert. Sie leiden mit den Toten der zahllosen Bombenattentate – und sie bekommen Angst. Wie kann man glauben, dass so etwas wie die Terrorattacken von Paris spurlos am politischen Bewusstsein der europäischen Bevölkerungen vorüber geht?

Völkerwanderung der Muslime

Es ist darum ein fataler Trugschluss der Bundesregierung, die Massenzuwanderung von hunderttausenden junger muslimische Männer nicht in diesem Kontext zu bewerten. Denn die Mehrheit der Bevölkerung tut genau das. Sie sieht eine Völkerwanderung in Gang gesetzt mit gewaltigen Folgeproblemen, mit aggressiven Zügen und Bedrohungselementen. Es herrscht in den Tiefen des bürgerlichen Milieus, in der breiten Mitte der europäischen Gesellschaften damit die Sorge der Ent-Hausung. Wenn jeden Monat 100.000 Muslime wild und illegal nach Deutschland herein strömen, also jeden Monat gewissermaßen eine neue Großstadt entsteht, dann wird aus Deutschland binnen kurzer Zeit ein völlig anderes Land, eine andere Kultur.

Doch die Deutschen haben nie darüber abgestimmt, ob sie das überhaupt wollen. Nicht einmal der Bundestag hat darüber abgestimmt. Denn die Wahrheit ist: die Mehrheit will das ganz und gar nicht. Nach einer Umfrage von Infratest-Dimap erklären 78 Prozent der Deutschen, dass ihnen der Einfluss des Islam in Deutschland zu stark wird. 76 Prozent fürchten sich vor einer Zunahme von Straftaten, 75 Prozent dass die Terrorgefahr in Deutschland steigt. Die Zahlen der Demoskopen sind so dramatisch eindeutig – die Deutschen wollen in ihrer großen Mehrheit diese Massenzuwanderung nicht nur nicht, sie haben blanke Angst davor.“ (…)

http://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/10775-fluechtlingskrise-verschaerft-debatte

Kommentar GB:

Klartext, endlich Klartext! Nur das Wort Angst trifft die Sache nicht. Denn da es praktisch beliebig viele empirische Belege gibt, und weil täglich neue dazukommen, handelt es sich keineswegs um eine diffuse, unklare Angst, sondern um eine wohlbegründete, sehr klare, sehr berechtigte FURCHT.

Die Bevölkerung hat es m. E. einfach satt, sich von ahnungslosen Politikern, Kirchenleuten, Naiven und sonstigen Flüchtlingsidealisten, die bezüglich der Islamisierung allesamt dem Vogel Strauß gleichen, der den Kopf in den Sand steckt und das Offensichtliche deshalb nicht sieht, darüber belehren zu lassen, dass da kein Grund zur Furcht sei, denn sie, sie würden ja keinen sehen.

http://de.gatestoneinstitute.org/7578/iran-beschwichtigung

Aus umgekehrter Perspektive ergibt sich unvermeidlich der Eindruck, von ahnungslosen Taubblinden politisch geführt zu werden, und wäre das so, dann sollte eine solche Führung schnellstens abgelöst werden, in der Tat.

Frankreich: Kritisiere den Islam und du brauchst Polizeischutz