Medienspiegel

Noch eine Frauen-Gap-Lüge

Sind weibliche Rentner benachteiligt?

Rechnen mit Spiegel Online

Von Martin Eisenhardt.

Spiegel Online titelt „Gender Pension Gap: Frauen bekommen nicht mal halb so viel Rente wie Männer„. Meine erste Reaktion war eine schwere Schockstarre: Wer weniger in eine Rentenversicherung einzahlt, bekommt am Ende auch weniger Rente – wer hätte das gedacht! Aber stimmt meine erste, zugegebenermaßen eher im Bauch als im Hirn angesiedelte Reaktion überhaupt? Werden Frauen etwa wirklich benachteiligt? Bekommen Rentnerinnen tatsächlich weniger Rente, als ihnen zusteht?

Um es kurz zu machen: Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie es Journalistendarsteller immer wieder schaffen, wenig spektakuläre Themen zu skandalisieren. Nachdem der „Gender Pay Gap“ nun so langsam abgefrühstückt ist und trotz fortgesetzter Behauptung durch interessierte Kreise klar ist, dass Frauen für den gleichen Job nicht 22 Prozent  weniger als ihre männlichen Kollegen bekommen, sondern einfach andere Berufe ergreifen und als Gruppe weniger Bereitschaft zu Überstunden, Extraarbeit und Ellbogeneinsatz zeigen, wird jetzt die nächste Sau durchs mediale Dorf getrieben: Der „Gender Pension Gap“.“ (…)

„Ich kann hier beim besten Willen keine Benachteiligung der Frauen gegenüber Männern in der gesetzlichen Rente erkennen:

  • Frauen zahlen über einen kürzeren Zeitraum geringere Beiträge (ca. 57 Prozent der Beiträge der Männer) ein;
  • Frauen erhalten Rentenzahlungen, die pro Monat bei über 75 Prozent der Rente der Männer liegt, eine Bevorteilung von ca. 31,9 Prozent.
  • Frauen leben länger und beziehen daher die Rente entsprechend länger, so dass Frauen insgesamt beinahe 89 Prozent der Rente der Männer bekommen; dies entspricht einer Bevorzugung der weiblichen Rentner um mehr als 56 Prozent.

Frauen als Versichertengruppe beziehen also Renten, die um 56 Prozent höher sind als durch ihre Beiträge gerechtfertigt. Diese enorme Begünstigung der Frauen in der gesetzlichen Rentenversicherung muss natürlich finanziert werden, und zwar durch einen ebenso enormen Transfer von Beitragsgeldern von männlichen zu weiblichen Versicherten beziehungsweise Rentnerinnen.“ (…)  (Hervorhebung GB)

http://www.achgut.com/artikel/sind_weibliche_rentner_benachteiligt_rechnen_mit_spiegel_online

Es gibt keine Lohnlücke zwischen Männern und Frauen

Kommentar GB:

Ich bin diese andauernde Propaganda-Lügerei und Propaganda-Fälscherei wirklich leid.

Die Herausgeber sollten diesen üblen und widerwärtigen Unsinn endlich stoppen und solchen Mist nicht mehr abdrucken lassen.

https://allesevolution.wordpress.com/2016/03/19/gehaltsunterschiede-von-maennern-und-frauen-gender-pay-gap/