Medienspiegel

Richtungsstreit nach Wahlpleiten: Linke Loser

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Die Linke hat bei den drei Landtagswahlen alle Ziele verfehlt. Jetzt könnte in der Partei die Debatte über die Flüchtlingspolitik eskalieren. Im Zentrum des Streits: Sahra Wagenknecht.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahlen-2016-linke-loser-a-1082311.html

Kommentar GB:

Diejenigen die die LINKE nicht gewählt haben, sie dürften wissen, warum: einige der Gründe stehen weiter unten. Der Freitag meckert über Riexinger, schweigt aber, zu Unrecht, über Kipping, die mit ihrer hochmütig-falschen Strategie zentraler Teil des Problems der LINKEN ist. Und die in Sachsen-Anhalt einen „Frauenversteher“ plakatiert, der prompt krachend verliert. Kein Wunder.

http://www.fr-online.de/politik/fluechtlingspolitik-der-linken-katja-kipping-gegen-sahra-wagenknecht,1472596,33952392.html

http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/b/1/f/1/t/oskar-lafontaine-erfolg-der-afd-ist-denkzettel-fuer-neoliberale-politik/

http://www.tagesspiegel.de/politik/linke-nach-den-landtagswahlen-kreuzungluecklich-ueber-sahra-wagenknecht/13328170.html

Im Freitag-Beitrag heißt es:

“ … es gelingt der Linken erstens nicht, mit linken Themen durchzudringen. Und das in einer Zeit, da die Studien über Ungleichheit, ungerechte Vermögensverteilung und soziale Spaltung in ein ein mikroskopisch kleines Oben und ein breites Unten nur so sprießen.“ 

Ach ja: aber wo und wann bitte hätten die LINKEN hierfür gefochten?

Sie haben für ganz andere Anliegen gefochten; s.u. … ; und diese Anliegen waren keine linken – was eben bemerkt worden ist.

Die kleinen Leute in Berlin sagen, wenn sie sie so etwas bemerken, z. B. mit Blick auf die unsäglichen Talkshow-Auftritte von Kipping, in der diese wiederholt für den Flüchtlingsidealismus, faktisch zu Lasten der Mittel- und Unterschichten, geworben hat: „Vera…. kann ick mir aleene…“ und ziehen die Konsequenzen: was nun geschehen ist.

https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/schwere-wirkungstreffer

Eine dem Anspruch nach linke Partei, die analytisch und politisch nicht einmal in der Lage ist, zutreffend zu bestimmen, was eine linke Politik ausmacht, wird nicht gebraucht.

Dazu nur wenige Hinweise:

Der (unbewusste) Kampf gegen das Realitätsprinzip geht hier wie überall früher oder später verloren. Es geht nicht um diese oder jene Person. Es geht allererst um eine nüchterne, illusionsfreie und theoretisch reflektierte Erkenntnis der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die Verblendungen müssen aufgelöst, und die Fehlurteile, besonders solche strategischer Art, müssen korrigiert werden, anstatt durch Verleugnung beibehalten zu werden. Das erst bringt eine Wende.