Medienspiegel

Unionsstreit nach den Wahlen: Merkel beschwört Gemeinschaft aus CDU und CSU

Kanzlerin Merkel versucht im Unionsstreit um die Flüchtlingspolitik zu beschwichtigen: „Wir gehören zusammen“, sagte sie über die Schwesterpartei. Die CSU sieht das wohl zurzeit nicht so – und grenzt sich weiter ab.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-zum-unionsstreit-mit-horst-seehofer-wir-gehoeren-zusammen-a-1082516.html

Kommentar GB:

Das war zu erwarten, und der Widerspruch wird sich weiter zuspitzen. Die CSU hat bezüglich der unkontrollierten Immigration dankenswerterweise und im Interesse des eigenen Existenzsicherung als Partei längst die Führung übernommen und macht wirksam die Politik, die die Regierung in Berlin fahrlässigerweise nicht macht. Man kann nur froh sein über diese Entschlossenheit und darüber, dass es in der CSU noch Männer gibt, die jetzt alles das tun, was notwendig und geboten ist. Anders geht es nicht, weil es offenbar an einer konkreten Möglichkeit oder am entschlossenen Willen fehlt, Merkel abzulösen. Allein schon dieser Umstand, dass also eine so bedeutende Partei zu dieser fälligen Aktion nicht in der Lage zu sein scheint, ist bereits ein Zeichen ihrer Kraftlosigkeit sowie ihrer personellen Auszehrung, die sie allerdings mit der SPD teilt, und ihres Niedergangs unter dem parteiübergreifenden Feminat, das die tiefere Ursache der Misere der beiden großen Parteien, der Grünen und der LINKEN ist. Merkel wird von der SPD gestützt, die meint, trotz bereits erfolgter Kollision mit dem Eisberg werde ihr, der Unsinkbaren, doch nichts passieren. Die Musikkapelle spielt weiter wie bisher, während der Maschinenraum bereits absäuft. Daher sieht alles danach aus, dass sie untergehen wird, weil sie nichts mehr lernt, wie man z. B. an den nur noch traurig stimmenden Interviews von Sigmar Gabriel erkennen kann. Die alte Tante ist sehr alt geworden, hilflos, und sehr weltfremd. Sie findet sich nicht mehr zurecht heutzutage. Nehmen wir Abschied.

http://www.freiewelt.net/blog/wie-sollten-die-parteien-auf-die-gestrigen-wahlergebnisse-reagieren-10065917/