Medienspiegel

„Amoris Laetitia – über die Liebe in der Familie“

Papst geht nicht auf Schwule und Lesben zu

Franziskus beharrt in einem neuen Dokument auf der Ablehnung von Homo-Paaren. Er stellt lediglich fest, dass man Schwule und Lesben nicht „mit Aggression und Gewalt“ begegnen dürfe.

Von Dennis Klein

Papst Franziskus hat in dem am Freitagmittag veröffentlichten Dokument „Amoris Laetitia – über die Liebe in der Familie“ zwar Ausgrenzung oder Gewalt gegen Schwule und Lesben abgelehnt, aber gleichzeitig die Anerkennung von Homo-Paaren strikt abgelehnt. Gleichgeschlechtliche Paare könnten nie in einer eheähnlichen Situation leben.

Im rund 300-seitigen Text, der die letztjährige Familiensynode aus seiner Sicht zusammenfasst, geht der Papst nur an wenigen Stellen auf den Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren ein – das Wort „homosexuell“ kommt etwa nur vier Mal vor. Dabei bekräftigt Franziskus, dass Schwule und Lesben das Recht auf eine Zivilehe nicht erhalten dürften. „[D]ie eheähnlichen Gemeinschaften oder die Partnerschaften zwischen Personen gleichen Geschlechts, zum Beispiel, können nicht einfach mit der Ehe gleichgestellt werden. Keine widerrufliche oder der Weitergabe des Lebens verschlossene Vereinigung sichert uns die Zukunft der Gesellschaft.“

http://www.queer.de/detail.php?article_id=25905

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/neue-richtlinien-fuer-sexualerziehung-in-bayern-14158521.html

Kommentar:

Die nicht-heteronormalen Personen ignorieren die zentrale Bedeutung der Fortpflanzung für die Gesellschaft, weil sie ihnen egal ist. Das ist ihr zentraler Denkfehler.

Es gibt unter heteronormalen Personen einen gewissen Anteil, ca. 15 %, der aus biologischen bzw. medizinischen Gründen nicht zeugungsfähig ist und der somit, ebenso wie die nicht-heteronormalen Personen, aus dem Genpool herausfällt, sofern nicht im Einzelfall reproduktionsmedizinisch eingegriffen wird. Hierzu:

Ulrich Kutschera:

Das Gender – Paradoxon – Mann und Frau als evolvierte Menschentypen,

LIT-Verlag, Berlin 2016