Medienspiegel

Deutsches Islam-Gesetz?

Der Generalsekretär der CSU fordert Deutsch als Sprache der Moscheen. In einem Interview sagte er, man müsse sich stärker mit dem politischen Islam auseinandersetzen. Dazu brauche es ein „Islam-Gesetz“.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat ein „Islam-Gesetz“ in Deutschland gefordert. „Wir müssen uns stärker und kritischer mit dem politischen Islam auseinandersetzen, denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren“, sagte Scheuer der Tageszeitung „Die Welt“ vom Mittwoch. Dazu werde ein „Islam-Gesetz“ gebraucht.

http://www.focus.de/politik/deutschland/deutsches-islam-gesetz-csu-generalsekretaer-scheuer-fordert-deutsch-als-sprache-der-moscheen_id_5436003.html

Kommentar GB:

Erfreulich ist, dass sich hier zumindest das Problembewusstsein zeigt, das andere vermissen lassen, die sich dabei dann auch noch klug vorkommen, während sie doch lediglich ihre Ahnungslosigkeit öffentlich demonstrieren.

Integrationsprozesse von Muslimen sind ohne eine schrittweise Assimiliation zum Scheitern verurteilt, besonders dann, wenn gleichzeitig, wie vielfach beobachtet werden kann, akkulturativer Integrationswiderstand geleistet wird, der von der deutschen Justiz und vom Ausland unterstützt wird.

Dieser darf, das ist wichtig, keinerlei Unterstützung finden.

Die Integration kann im übrigen nicht erzwungen, sondern nur ermöglicht und nachdrücklich nahegelegt werden, einerseits durch Integrationsangebote und andererseits durch deutliche gesellschaftliche Signale, dass der Weg in Richtung auf eine Assimilation der gesellschaftlich gewünschte Weg ist. Akkulturativen Erscheinungen muß – in der Tendenz – hartnäckig und wirkungsvoll entgegengewirkt werden.

Hier ist ein Beispiel für eine akkulturative Islam-Politik, und zwar seitens der GRÜNEN:

So nicht

Islam-Vertrag

Gunars Reichenbachs, Büro Hannover

„So nicht: Die Landtags-Debatte zum geplanten Islam-Vertrag der niedersächsischen Landesregierung mit Muslim-Verbänden beweist klipp und klar, der vorgelegte Entwurf hat keine Chance auf Zustimmung.

Abgesehen von den Grünen fordern alle anderen Parteien teils grundlegende Änderungen.

Eine „Watsche“ für Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und die Staatskanzlei, die an führender Stelle mit Muslimen verhandelt haben.

Die kritischen Anmerkungen der beiden großen Kirchen zeigen offenbar Wirkung. Warum die Privilegierungen von Muslimen im Islam-Vertrag gegenüber anderen Religionsgemeinschaften vorher niemandem in der Landesregierung aufgefallen sind, bleibt schleierhaft. Hier wurde schlecht verhandelt. Oder war der politische Druck zu groß, weil es Wahlkampfversprechen gab?

Sorgfalt vor Eile – die Forderung der Opposition ist nur zu berechtigt. Wenn es einen Islam-Vertrag geben soll, dann muss die Vereinbarung von einer breiten Mehrheit getragen werden. Fehler wurden schon genug gemacht.“ (Hervorhebungen GB)  –  Quelle:

http://www.nwzonline.de/kommentare-der-redaktion/so-nicht_a_6,1,2255020610.html

Kommentar GB:

Die GRÜNEN sind das Problem. Um welches Grün handelt es sich bei ihnen? Um das GRÜN des ISLAM? Es scheint so zu sein.

Immerhin wächst langsam ein gewisses Problembewußtsein, aber eben sehr spät…