Medienspiegel

Die männliche Alternative

Sie hat klare Feindbilder und sucht deutsche Identität in einer Leitkultur, deren Realität immer dünner wird. Das macht die Alternative für Deutschland (AfD) ideologisch attraktiv.
  • von Joachim Güntner

(…) „Man mag es albern finden, die Wahlerfolge der AfD geschlechtlich zu deuten. Doch die Alternative, welche diese – ironischerweise von einer Frau geführte – Partei Deutschland bieten will, verdankt ihre Zugkraft auch der Dissidenz zu einer postheroischen, metrosexuellen, kurzum: zu einer feminisierten Gesellschaft.“

http://www.nzz.ch/feuilleton/die-maennliche-alternative-1.18724524

Wirtschaftspolitik der AfD
Die Sehnsucht nach der Übersichtlichkeit
Die Alternative für Deutschland wirbt damit, sie vertrete die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards. (…)
  • von Christoph Eisenring, Berlin

(…) „Man sollte denn auch nicht glauben, die AfD trete für einen schlanken Staat ein. Vielmehr will sie vieles erhalten oder zusätzlich fördern: das Berufsbeamtentum ist ihr heilig, die AfD Baden-Württemberg plant auf Landesebene sogar ein Ministerium für Konsumentenschutz. Geld soll es überdies für eine ärztliche Mindestversorgung auf dem Land und die Breitbandtechnologie geben. Schliesslich soll die traditionelle Familie – und nur sie – dank einer «Willkommenskultur für Kinder» gleich mehrfach finanziell profitieren.“ (…)

http://www.nzz.ch/international/die-sehnsucht-nach-der-uebersichtlichkeit-1.18712278