Medienspiegel

Ein Beitrag zur Religionskritik

Hartmut Krauss

Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung –

Ein analytischer Leitfaden

Hintergrund Verlag: Osnabrück 2013,  ISBN 978-3-00-040794-9

„Trotz einer erdrückenden Datenmenge und Ereignislage, die nahezu tagtäglich eine vielfältige globale Gewalt- und Repressionsagenda seitens islamisch inspiriertern Akteure bezeugen, wird der Islam in den politischen und medialen Schaltzentralen der westeuropäischen Öffentlichkeit immer noch überwiegend zu einer friedlichen und toleranten „Religion“ schöngefärbt.

Das aggressiv-militante Auftreten sowie menschenrechtsfeindliche Handeln streng gläubiger Muslime und islamisch legitimierter Herrschaftsträger, so lautete die Kernbotschaft der realitätsverleugnenden Abwehrideologie, habe nichts mit dem „eigentlichen“ Islam zu tun. Der Islam sei friedlich, tolerant, barmherzig, beliebig auslegbar und damit leicht vereinbar mit Demokraie und westlicher Moderne.

Dass diese Behauptung unzutreffend ist und nur um den Preis absoluter Unglaubwürdigkeit aufrechterhalten werden kann, zeigt die von Hartmut Krauss vorgelegte detaillierte Analyse der ausschlaggebenden dogmatischen Grundlagen des Islam.

Ausgehend von einer prägnanten Darlegung begrifflicher und gegenstandslogischer Prinzipien einer kritisch-wissenschaftlichen Islamanalyse weist der Autor nach, dass der orthodoxe Islam und die menschenrechtliche Moderne in einem Gegensatz- und Ausschließungsverhältnis zueinander stehen.

Als ursächlich hierfür wird der Tatbestand skizziert, dass die weltanschaulich-normativen Grundinhalte dieser religiösen Herrschaftsideologie auf eine totalitäre Gesellschaftsformierung und autoritäre Subjektzurichtung hinauslaufen und in ihrer fundamentalen Negation der kulturellen Moderne eindeutig strukturelle Parallelen zum europäischen „Rechtsextremismus“ (Faschismus und Nationalsozialismus) aufweisen.“ Soweit die Verlagsankündigung des Buches.

Kraus schreibt:

„Der Versuch, vormoderne (ständisch-absolutistische) Herrschaftsverhältnisse unter den Bedingungen der kapitalistisch dominierten Moderne mit modernen (technologischen, ökonomischen, bürokrtischen) Mitteln wiederherzustellen, endet im faschistischen Totalitarismus.

Parallel dazu führt auch der Versuch, den Sozialismus in einem durch und durch vormodern geprägten Land mit Hilfe imitierender Anwendung industriekapitalistischer Methoden im Zeitrafferverfahren einzuführen, zur Hervorbringung des stalinistischen Totalitarismus.

Heute ist der islamische Totalitarismus bestrebt, eine sittenterroristische Theokratie unter Einsatz technisch-ökonomischer Modernität zu errichten.

Gemeinsam ist allen drei Formen des Totalitarismus die militante Negation der kulturellen Moderne.“

(Ebd., S. 126, FN 3) – Hierzu:

Kraus, Hartmut:

Faschismus und Fundamentalismus.

Varianten totalitärer Bewegung im Spannungsfeld zwischen ´prämoderner´Herrschaftskultur und kapitalistischer `Moderne`.

Osnabrück 2003