Schiitisch-islamischer Staat Iran

Die islamischen Garden beherrschen die Wirtschaft und sind Staat im Staate

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(…) „Der Verzicht des Iran auf eigene Atomwaffen und die Charme-Offensive von Ministerpräsident  Hassan Rohani täuschen darüber hinweg, dass im Iran Staat und Religion eine Einheit bilden. Wer immer auch ins Parlament oder in den Expertenrat aus 88 Theologen gewählt wird, sie alle sind dem Diktat des Staatsoberhauptes und obersten Rechtsgelehrten unterworfen. Dies ist zurzeit Ali Chamenei. Aber auch dieser Oberste Rechtsgelehrte ist der Staatsdoktrin unterworfen.

Demnach ist der einzige legitime Herrscher, der berufen ist, die islamische Welt zu führen, der 12. Imam Mahdi, der sich seit dem Jahr 941 in der „großen Verborgenheit“ versteckt hält. Er ist das eigentliche Staatsoberhaupt des Iran und aller Schiiten. Die heutige iranische Führung ist quasi der theokratischer Staatsdoktrin verpflichtet, die Schiiten in aller Welt zu verteidigen, was erklärt, warum ihr Eingreifen im Irak, dem Jemen, Syrien und dem Libanon nicht wegverhandelt werden kann.

Doch auch in der Wirtschaft, die sich jenseits theologischer Regeln abspielt, haben sich Kräfte gebildet, die den traditionellen Kaufleuten und wohlhabenden Klans Paroli bieten. Seit der Revolution haben sich die Islamischen Garden, also die „Wächter der islamischen Revolution“ große Teile der Wirtschaft angeeignet. Sie kontrollieren weitgehend die Erd- und Bergbauindustrie. Neuerdings beherrschen sie auch die Medien und die Telekommunikation. Sie sind die größten Unternehmer des Landes. Sie müssen keine Steuern und keinen Zoll bezahlen.“ (Hervorhebung GB)

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