Islamisierung Europas

Von Gudrun Eussner  –   27. März 2012

„Muslime gehen von sich und ihrer Religion aus, westliche Experten begründen ihre Analysen und Meinungen über den Islam dagegen auf Grund westlicher Denkstrukturen. Von der Handvoll Ausnahmen auf beiden Seiten kann man ihrer Marginalität wegen absehen. Imame wie der von Drancy Hassen Chalghoumi im Schulterschluß mit jüdischen Rabbinern einerseits, Wissenschaftler wie Bat Ye’or, Tilman Nagel und Hans-Peter Raddatz andererseits sind vernachlässigbar, weil diese Kreise von Politik und Medien selten, und dann aus Versehen, zu Analysen und Gutachten herangezogen werden. Im Gegenteil, sie werden von selbsternannten Islamexperten diffamiert, des Rechtsextremismus geziehen und Kampagnen der Dilettanten sollen ihnen den Rest geben. Konjunktur haben die Koofmichs und die drei Affen in unserer Qualitätspresse.

Zwei grundverschiedene Kulturen bestimmen die islamische und die westliche Welt, wobei der Begriff im Sinne der lateinischen cultura als Pflege, Kultur, Verehrung definiert werden soll. Muslime einerseits, Juden, Christen und humanistische Atheisten andererseits, pflegen, verehren und kultivieren inkompatible Werte – jedenfalls ist es bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts so.

Während die islamische Welt daran nichts geändert hat, während Muslime weltweit nach ihrer auf die Lehre des Islam gegründeten Kultur leben wollen, sie soeben in den islamischen Ländern gewaltsam, genannt „arabischer Frühling“, und in den westlichen Ländern friedlich bis gewaltsam durchsetzen, pflegen, verehren und kultivieren die Juden, Christen und humanistischen Atheisten ihre Kultur täglich weniger. Die Christen und humanistischen Atheisten liegen dabei weit vorn, die Mehrheit der Juden, vor allem die in Israel, hinkt noch nach.

Das Beharren auf dem islamischen Glauben in der Auseinandersetzung mit den Ungläubigen der Welt ist im Gegensatz zu früher in neuerer Zeit nicht immer erfolgreich, wie man an den Kriegen der Araber gegen Israel 1948, 1967 und 1973 sieht, die mangelhafte Berücksichtigung der Rolle des Islams im Kampf der Muslime gegen die Juden und Israel und die Geringschätzung des jüdischen Glaubens für die Standhaftigkeit der Israelis gegen ihre Feinde führt aber dazu, daß die Kräfte auf Seiten des Islams stärker werden. Selbst in Standardwerken wie dem von Michael B. Oren über den Sechstagekrieg liest man nicht, warum Israel auf Grund des Islams nicht existieren darf, und die Operationen und Handlungen der Araber werden nicht daraufhin analysiert und interpretiert.

Was für die Juden und Israel gilt, ist erst recht für die Christen und humanistischen Atheisten des Westens zu beobachten. Sie wollen die ihnen durch Geschichte und Gegenwart bekannten Anmaßungen und Eroberungsbestrebungen der Muslime nicht mehr zurückweisen, sondern sich damit arrangieren. Mit Nullsummenspielern, Wir oder die anderen, kann man sich nicht arrangieren, das wissen diese selbstvergessenen Kreise und belügen sich und andere, sie sehen von ihren traditionellen Werten ab, drehen sie gar um, und dann kommen dabei Veranstaltungen heraus wie diese: Rechtsterrorismus und Islamfeindlichkeit als Bedrohung für den Rechtsstaat. Unter der Schirmherrschaft der Katholiken (!) versammeln sich Juden, Christen und humanistische Atheisten, inzwischen ihrer Werte gänzlich entledigt, wie man ihren anderweitigen Äußerungen seit Jahren entnehmen kann, und diskutieren mit bewußt in ihrem islamischen Glauben verankerten Muslimen. Sie werden übern Löffel balbiert, wie man das nennen könnte.“  (…)

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ergänzend

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