Medienspiegel

Islamkritik

Die stellvertretende AfD-Vorsitzende hat den politischen Islam als „größte Bedrohung für Demokratie und Freiheit“ bezeichnet. Ihre Thesen stoßen auf Widerspruch.

Heiner Geißler spricht von „religiösem Rassismus“.   –   19.04.2016  (Hervorhebung GB)

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/von-storch-zu-islam-bedrohung-fuer-demokratie-und-freiheit-14186438.html

und

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-politiker-distanzieren-sich-von-anti-islam-kurs-14185441.html

Kommentar GB:

Bezüglich des Islams scheint die naive Ahnungslosigkeit der deutschen Öffentlichkeit einschließlich der Funktionseliten in Staat und Kirchen samt Heiner Geißler unbegrenzt zu sein.

Der Islam ist eine religiöse und untrennbar zugleich politisch-soziokulturelle Doktrin, dargestellt im Koran, der Scharia, etc.  –

Wie jeder Irrationalismus, so ist auch dieser einer rationalen Kritik zu unterziehen: Religionskritik konstituiert die Philosophie der Aufklärung, weil diese sich mittels dieser Kritik aus dem Zwang der religiösen Dogmatik befreite, und diese geistige Emanzipation wiederum war die Bedingung der Möglichkeit für die Entwicklung von Wissenschaft und Technik, also dem Kern dessen, was die Moderne ausmacht.

Religionskritik ist insbesondere für die politische Linke im emphatischen Sinne konstitutiv, nämlich als Teil der Philosophie der Aufklärung. Wer sich hiervon abwendet gehört nicht mehr zur politischen Linken, sondern zur irrationalen postmodernen Beliebigkeit, und die zu beobachtende, nur vermeintlich linke Islamophilie (in der Partei DIE LINKE etwa) ist hierfür ein treffendendes Beispiel.

Es wird auffälligerweise niemals ausgeführt, weshalb und wie denn eine Islamophilie im Hinblick auf die Doktrinen begründet werden kann.

Weshalb wären denn diese arabischen Doktrinen aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. im 21. Jahrhundert in Europa (oder sonstwo) wünschenswert?

Sie werden faktisch überhaupt nicht nicht begründet, sondern sie werden top down – wieder einmal – eingefordert: also herrschaftlich. Islamophilie ist somit bereits Teil deutscher Staatsdoktrin geworden. Gleichzeitig wird bestritten, dass es eine Islamisierung gebe, oder dass diese möglicherweise eine Gefahr darstellen könnte.

Der Trick, mit dem in diesem Konflikt operiert wird, besteht darin, über die Menge der konkreten Muslime in Deutschland zu sprechen anstatt über den Islam. Die Muslime sind aber nicht der Islam, von dem die Rede ist, sondern sie sind dessen Anhängerschaft, und zwar, wie allgemein bekannt ist, mit einem recht breiten Spektrum von religiösen Glaubenspraxen, von weich bis sehr hart (Djihad).

Hier folgt nun prompt die Berufung auf die vermeintliche Religionsfreiheit, die angeblich vom Grundgesetz garantiert werde (Art. 4).

So einfach ist die Sache aber nicht, jedenfalls nicht für Juristen; siehe hierzu unten: Prof. Schachtschneider. Die Religionsfreiheit hat durchaus ihre Grenzen im Grundgesetz.

Es geht um den Islam.

A / Was ist der Islam?

B / Und was bedeutet es für uns, wenn dieser Islam bei uns ist?

Das sind die Fragen, um die es geht. Darüber muß sich die Gesellschaft klar werden.

Es ist daher nicht hinnehmbar, diese Fragen, anstatt Antworten zu geben, unterbinden zu wollen. Genau das ist offensichtlich aber das Ziel. Und das läßt tief blicken.

Aus der Antwort auf diese Fragen ergibt sich alles weitere, insbesondere, welche gesellschaftliche Haltung gegenüber dem Islam einerseits und seinen Anhängern – den Muslimen – andererseits einzunehmen wäre.

Solche Fragen bedürfen, solange man sich in einem rationalen öffentlichen Diskurs bewegt, einer begründeten Antwort, nicht einer abweisenden Verleugnung der Fragen und einer Diffamierung der Fragesteller. Solches ist nämlich weiter nichts als ein Übergang zu jenem Irrationalismus, den zu kritisieren man nicht in der Lage ist, oder den zu kritisieren man nicht mehr wagt.

Literatur:

Artikel 4 GG:

https://dejure.org/gesetze/GG/4.html

und hier die juristische Auslegung zu Art. 4 GG:

http://www.kaschachtschneider.de/de/component/content/article/2-aktuelles/21-neues-buch-qgrenzen-der-religionsfreiheit-am-beispiel-des-islamq.html

Übrigens bedeutet Religionsfreiheit nicht zuletzt FREIHEIT VON DER RELIGION:

http://exmuslime.com/

Aber hört die Politik auf die Ex-Muslime? nein, sie hört auf den Zentralrat der Muslime.

 

Zentralrat der Muslime beklagt Islamkritik

Weitere wissenschaftliche Literatur:

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-der-islam-als-grund-und-menschenrechtswidrige-weltanschauung.html

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-feindbild-islamkritik.html

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-islam-islamismus-muslimische-Gegengesellschaft.html

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-der-selbstmord-des%20abendlandes-die-islamisierung-europas.html

Islam und Europa

Der Islam auf dem Vormarsch