Medienspiegel

Interview mit Kristina Schröder

„Ich wusste genau, in welches Wespennest ich steche“

2017 ist für Kristina Schröder Schluss mit der Berufspolitik. Die Ex-Familienministerin rechnet mit Kritikern ab, die sie „immer in die konservative Ecke gesteckt“ hätten. Sie sei mit sich im Reinen.  –  Interview  –

Von

(…)  Die Welt: Als Familienministerin und speziell mit Ihrem Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ haben Sie den Hass der Feministinnen auf sich gezogen. Der Furor war sicher weit über das Ziel hinausgeschossen. Haben Sie verstanden, was da passiert ist?

Schröder: Das Interessante war, dass ich immer in die konservative Ecke gesteckt wurde – dabei habe ich immer freiheitlich argumentiert. Ich habe immer gesagt, es kann doch nicht sein, dass der Staat sich anmaßt, Werturteile über die Form zu fällen, wie Familien zusammenleben – und von veralteten Rollenbildern zu sprechen. Schon das wurde als konservativ verbucht. Das sagt mehr über die familienpolitische und vor allem über die frauenpolitische Debatte in Deutschland aus als über mich.

Aber es ist vielleicht auch ein Fehler, dass gerade diejenigen innerhalb der Union, denen das Freiheitliche wichtig ist, sich aus den familien- und frauenpolitischen Debatten heraushalten und lieber in der Wirtschaftspolitik unterwegs sind. Das war sicher auch ein Grund, warum gerade ich so viel Furor auf mich gezogen habe.“  (…)  (Hervorhebung GB)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article154145583/Ich-wusste-genau-in-welches-Wespennest-ich-steche.html

Kommentar GB:

Lies: statt Wespennest => Hornissennest.