Medienspiegel

Männer und Geschlechterpolitik – wie passt das zusammen?

„Im Geschlechterverhältnis hat sich in den westlichen Gesellschaften zwar während der vergangenen Jahrzehnte viel verändert, aber vieles ist gleich geblieben. Dazu zählen auch der Mangel an Empathie für und der Respekt vor Männern. Braucht es daher eine eigenständige Männerrechtsbewegung und wie kann sie gestaltet werden?

Derart grundsätzliche Fragen könnten die politische Reaktion auf eine sozialwissenschaftliche Studie zur Geschlechtergerechtigkeit sein, die der Club of Vienna, die Denkfabrik der Stadt Wien, im Jahr 2015 veröffentlichte. Verfasst wurde sie – unter Leitung der als Wirtschaftscoach tätigen Psychotherapeutin und bekannten Sachbuchautorin Christine Bauer-Jelinek – neben Anderen von MANNdat-Mitglied Johannes Meiners. Der Münchner Politologe und Geschlechterforscher stellt die Forschungsergebnisse im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung mit dem Verein „Väter ohne Rechte“ vor.

Im Mittelpunkt steht der Maskulismus: seine Themen, Ziele und Repräsentanten; dabei geht Meiners auch auf Geschichte und Strömungen – Zahlen, Daten und Fakten – rund um die Männerrechtsbewegung ein. Welche Rolle könnte die (deutschsprachige) Männerrechtsbewegung in künftigen Diskursen wie im öffentlichen Raum einnehmen?

Die Veranstaltung findet statt am:

Mi., 27.04., ab 18:30 Uhr

Cafe Griensteidl, im Karl Kraus Saal (separater Eingang)

Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Nach dem Vortrag sind eine Fragerunde und eine fundierte Diskussion geplant. Dabei soll es nicht zuletzt um die politische Dimension einer möglichen Entwicklung der Männerrechtsbewegung gehen.

Organisiert wird sie von Väter ohne Rechte, eine Väterorganisation, die möchte, dass Kinder auch im Trennungsfall in gutem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldungen per Mail an: office@vaeter-ohne-rechte.at

Inhaltliches: Johannes Meiners, johannes.meiners@gmx.net, (+49) 0176 / 629 76 869.

Zum Thema siehe auch den gleichnamigen Beitrag von MANNdat.“

Männer und Geschlechterpolitik – wie passt das zusammen?