Medienspiegel

Migrationsforscher im Gespräch

29.04.2016, von Sven Astheimer

Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum:

„Die meisten Menschen wollen unbequeme Fakten nicht hören“

„Herr Koopmans, Sie forschen seit rund 20 Jahren zu den Themen Migration und Integration. Sie müssten derzeit ein gefragter Mann sein. Wie oft hat das Kanzleramt schon bei Ihnen angerufen?

Die Kanzlerin hat noch nicht angerufen. Aber ich komme gerade aus dem Innenministerium, wo wir über die Gründe von Migration gesprochen haben. Wir haben auch sehr kontrovers über den jüngsten Deal mit der Türkei diskutiert.

Dennoch tauchen Sie in der öffentlichen Debatte recht wenig auf. Was glauben Sie, woran das liegt?

Es ist schon so, dass die meisten Politiker und Journalisten nur die Bestätigung ihrer eigenen Meinung hören wollen. Und da ist vielleicht die Position, die ich vertrete, in Deutschland zurzeit nicht so populär. Insgesamt ziehen meine Forschungsergebnisse schon Aufmerksamkeit auf sich. Anfang 2015 habe ich eine Studie veröffentlicht über islamischen Fundamentalismus und Feindbilder von Muslimen in Europa. Diese Ergebnisse wurden in vielen Ländern auf der ganzen Welt von Pakistan über Israel bis in die Vereinigten Staaten heftig diskutiert, auch in Europa – aber eben nicht in Deutschland. Die F.A.Z. hat als einziges Leitmedium darüber berichtet, wenn auch sehr kritisch. Aber immerhin hat sie berichtet. In den anderen Medien war komplette Funkstille.

Zufällig am Tag der Anschläge in Brüssel haben Sie die Ergebnisse Ihrer jüngsten Studie veröffentlicht. Muslimische Zuwanderer sind demnach so schlecht in die Arbeitsmärkte der Zielländer eingebunden, weil sie sich nicht genügend anpassen. Ist das wirklich revolutionär gegen den Mainstream?

O, ja. Das bedeutet nämlich, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen kultureller Assimilation und struktureller Integration in den Arbeitsmarkt. Das ist hierzulande ein Tabu-Thema, das darf nicht sein. Eigentlich sollte die Kultur keinen Einfluss auf die Integration haben.“  (…)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/migrationsforscher-koopmans-haelt-multikulti-fuer-fatal-14202950.html

Kommentar GB:

Was von den Islamophilen nicht verstanden wird, auch nicht von Justus Bender

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vor-parteitag-die-afd-als-maertyrer-im-bad-der-meinungsfreiheit-14205348.html

und was sofortige massive Verleugnung auslöst, das ist die

Inkommensurabilität des Islam mit den westlichen, säkular-christlichen Gesellschaften.

Die einzige Möglichkeit einer Lösung besteht darin, dass Muslime sich in diesen Gesellschaften selbst säkularisieren anstatt akkulturativen Widerstand und Parallelgesellschaften zu entwickeln, wie es aber zu beobachten ist.

Heinz Buschkowski (SPD), Berlin-Neukölln, hat sich häufig dazu geäußert. Das sind die Fakten.

Geistig wie empirisch spricht wenig, im Grunde fast nichts für die Erwartung, dass die Muslime außer in wenigen Einzelfällen, die es, wie ich betonen möchte, erfreulicherweise gibt, bereit sind oder sein werden, diesen für sie sicherlich nicht einfachen Weg der tendenziellen Assimilation zu gehen.

Aber nur dieser Weg führt in die gesellschaftliche Integration, jeder andere aber führt in die gesellschaftliche Desintegration. Wie das empirisch aussieht, und welche Folgen das hat, das kann in Paris, Brüssel und London jederzeit besichtigt werden.

Wie Islamophile es fertigbringen, offensichtliche Realitäten immer wieder hartnäckig zu verleugnen, das ist schon einzigartig und beeindruckend und leider sehr schädlich. Und das alles nur, „weil nicht sein kann was nicht sein darf“? (Christian Morgenstern)

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-der-islam-als-grund-und-menschenrechtswidrige-weltanschauung.html

http://exmuslime.com/