Obama und Arabien: Gegenseitiges Unbehagen

Obamas Besuch im Golfkooperationsrat zeigt vor allem eins: Amerika spielt bei den Übergangsprozessen in Arabien kaum noch ein Rolle.

Das Ende der Zusammenarbeit ist das aber noch lange nicht.

Ein Kommentar.

21.04.2016, von Rainer Hermann

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/obama-und-arabien-gegenseitiges-unbehagen-14191506.html

Kommentar GB:

Saudi-Arabien ist ein despotisches islamisches Königsreich, finanziert gern den Bau europäischer Moscheen und kauft deutsche Panzer und andere teure Waffensysteme, ist also ein Großkunde der deutschen Rüstungswirtschaft.

Zu guten Großkunden verhält man sich als Kapitalist bekanntlich freundlich, auch wenn dieser königliche Großkunde gar nicht gut ist. Aber Geld stinkt nicht, das ist seit der Antike allgemein bekannt.

Und viel, sehr viel Geld, das stinkt erst recht nicht, das ist doch völlig klar.

Den in der deutschen Bevölkerung eher wenig beliebten Bau von Moscheen läßt man geschehen, und die islamophile Propaganda duldet und unterstützt man, denn die Verkäufe sollen ja ungestört weitergehen bis zum Beginn des Krieges, irgendwann, gegen Iran, oder gegen Israel, oder gegen … , nicht wahr?

http://www.freiewelt.net/nachricht/stoppt-waffenshylieferungen-an-saudi-arabien-10066489/

Und hier eine weitere Meinung:

„Der syrisch-orthodoxe Bischof für die Schweiz und Österreich, Dionysios Isa Gürbüz, warnt in einem Interview mit dem Schweizer »Tagesanzeiger« vor einer Isalmisierung des Westens.“

Die Agenda des Islam und der Migranten sei es, so Gürbüz, Europa zum Islam zu konvertieren. Daher nehmen die Golfstaaten, die Emirate und Katar auch keine Flüchtlinge auf. Und das, obwohl diese Staaten geographisch und wirtschaftlich die naheliegende Lösung sind.

Europa soll islamisiert werden und das, »was uns heute widerfährt«, so der Bischof weiter, »hat vor 1.300 Jahren angefangen.« Seither sei es das Ziel des Islam, Christen mit Terror aus dem Mittleren Osten zu vertreiben. Der Genozid habe im 7. Jahrhundert angefangen und setzte sich über Jahrhunderte fort.

Die durch die Flüchtlingskrise kaschierte Zuwanderung sei nichts anderes als eine neue Darstellungsform der muslimischen Expansion. Gürbüz mahnte, dass die Islamisierung »nicht friedlich« ablaufen werde. Zunächst würde die Anzahl der Muslime durch die kinderreichen muslimischen Familien schnell anwachsen.  Daraus resultierend wird es in 20 bis 30 Jahren in Europa eine muslimische Mehrheit geben. »Die Hälfte der Frauen wird dann einen Hijab tragen«, ist der Bischof überzeugt.

Die Vision vom friedlichen Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen hält Gürbüz nach der Massenmigration von Muslimen für naiv. Ihn habe die lange Geschichte der Christenverfolgung gelehrt, dass man Muslimen nicht trauen kann. Der Islam akzeptiere keine Demokratie und die Türkei, aus der er selbst stammt, betrachtet er »als der Christen Feind«. Das, was IS, Taliban und Al-Kaida anrichten, sei die Verlängerung des Genozid von 1915.

Damals waren fast zwei Millionen Christen, insbesondere Aramäer, aber auch syrische und griechisch-orthodoxe Gläubige, verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Die meisten Historiker erkennen diese Daten an, die Türkei als Rechtsnachfolger des für den damaligen Genozid verantwortlichen Osmanischen Reichs bestreitet diesen Völkermord bis heute.“  –  Quelle:

http://www.freiewelt.net/nachricht/tuerkei-der-christen-feind-10066503/