Medienspiegel

Stereotype und Fließbandforschung. Wie Genderismus die Kultur verwüstet

Veröffentlicht

von Prof. Adorján F. Kovács

„Die Gender-Mainstreaming genannte Ideologie hat längst auch den Kulturbereich erfasst und soll dort langfristig etabliert werden. Zum Erreichen der Nachhaltigkeit des Einflusses dieser Ideologie werden strukturelle Änderungen an den relevanten Ausbildungsstätten politisch durchgesetzt. Gleichstellungsmaßnahmen an den Universitäten wie Hochschulen und Gleichstellungsaktivitäten im Kulturbereich gehen parallel vonstatten, aber erstere zielen darauf, durch Produktion von Professuren für Frauen mit Genderprofil wiederum Frauen und Männer auszubilden, die diesen Gedanken in den Kulturbereich tragen, um ihn auch dort dauerhaft zu verankern.

Die Gender-Offensive an den Hochschulen

Die Einstellung von Gleichstellungsbeauftragten an allen Universitäten infolge des von der Rot-Grünen Bundesregierung beschlossenen Bundesgleichstellungsgesetzes war noch nicht genug. Die CDU hat die Gender-Offensive aus der Großen Koalition ungebremst in die Schwarz-Gelbe Bundesregierung übertragen. Im November 2007 haben Bund und Länder auf der Sitzung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung in Bonn ein Programm beschlossen, das in den folgenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen sollte. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung, die Länder beteiligen sich anteilig an dem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro. Der Bund zahlt das Gehalt von Frauen, die als Lehrstuhlinhaberinnen oder außerordentliche Professorinnen berufen werden. Die Länder als Träger der Universitäten setzen die frei werdenden Personalkosten sowie weitere Mittel ein, um Maßnahmen zur Gleichstellung zu bezahlen. Die geförderten Stellen sollen in der Regel Vorgriffsprofessuren sein – die neu geschaffenen Stellen werden also eine Zeit lang parallel zu Stellen von Professorinnen oder Professoren existieren, die kurz vor der Emeritierung stehen. Die Nachfolge ist aber auf jeden Fall weiblichen Geschlechts. Aber auch bei Regelberufungen kann unter bestimmten Voraussetzung eine Förderung, d. h. die einseitige Bevorzugung von Frauen, erfolgen. Mit anderen Worten: Männer haben bei diesen Bewerbungen von vorneherein keine Chance und sollen sie ganz offiziell auch nicht haben.“  (…)

Stereotype und Fließbandforschung. Wie Genderismus die Kultur verwüstet