Medienspiegel

Brief an die Sozialdemokratie

Veröffentlicht

von Michael Miersch

(…) „Die Tonangebenden in der SPD orientieren sich am grünen Elitismus und haben arbeitenden Menschen, die weniger privilegiert sind, nichts mehr zu bieten. Sie sehen nicht, dass längst eine riesige Lücke im Parteienspektrum klafft. Schwarz und Grün haben zusammengefunden und bilden eine Koalition der Ängstlichen und Behäbigen, die zwar dem konservativen Lebensgefühl einer überalterten Gesellschaft entspricht, aber perspektivlos ist. Lediglich in der FDP existiert ein bisschen Fortschrittsoptimismus.

Liebe SPD, du müsstest nur zugreifen. Begreife dich einfach wieder als Partei der Arbeit. Das neoprotestantische Bionade-Bürgertum will dir zwar die Richtung weisen, aber es wählt dich nicht. Höre mal wieder zu, was die so genannte technische Intelligenz zu sagen hat, die Ingenieure, Facharbeiter, Naturwissenschaftler, Techniker. Sie haben sich frustriert von dir zurückgezogen. Sie zappen weg, wenn Talkshows im Fernsehen laufen, und schauen nur noch selten in die Zeitungen, weil sie dort nichts weiter zu erwarten haben als eine technophobe Hysterie nach der nächsten. Sie fühlen sich fremd im eigenen Land, obwohl sie den Wohlstand dieses Landes zu einem Großteil erwirtschaften. Das waren einmal deine Leute, liebe SPD. Ihnen mal zuzuhören könnte dir guttun.“  (Hervorhebung GB)

http://www.novo-argumente.com/artikel/brief_an_die_sozialdemokratie

Kommentar GB:

Die SPD sollte sich des Feminismus, der Homophilie und der Islamophilie entledigen und damit überhaupt erst einmal das grüne Wolkenkuckucksheim verlassen und in der Realität ankommen.

Erst dann kann diese heruntergewirtschaftete Partei überhaupt wieder ernst genommen werden.

Allerdings wird sie dann zu erklären und zu vertreten haben, wie es kommt, dass eine (ehemalige) Partei der Arbeiterbewegung, die heutzutage zu einer Partei der Frauen im Öffentlichen Dienst geworden ist, sich unter Schröder und Gabriel willig dem Kapital andient, anstatt den Interessen der Arbeiter- und der Angestelltenschaft  vorrangige Aufmerksamkeit zu widmen.