Medienspiegel

Die Linke: Kampf um die Unzufriedenen

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Die Linke will wieder die Partei der sozial Schwachen sein – ohne mit den Ressentiments der AfD zu spielen. Beim Parteitag blieb die Suche nach dem neuen Kurs erfolglos.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-05/linke-parteitag-sahra-wagenknecht-ratlosigkeit

Kommentar GB:

Was kann man der LINKEN nun raten in ihrer selbst verschuldeten Ratlosigkeit?

Nun, aus einer Feuerbach- und Marx-Lektüre könnte einiges gelernt werden für die Bedeutung der Religionskritik und des gesellschaftlichen Materialismus, also der ökonomischen Sachverhalte und der daraus sich ergebenden Interessen.

Es könnten dann leicht die richtigen Fragen gestellt werden, nämlich die, ob und ggf. in welchem Umfang Immigration im allgemeinen – und muslimische Immigration im besonderen – im Interesse der Bevölkerung – und speziell im Interesse der Wählerschaft der LINKEN liegt.

Die Antworten sind nicht schwer zu geben, sofern flüchtlingsidealistische, feministische und sonstige ideologische Blockaden beiseite gelassen werden.

Die Frage ist nur, ob in der LINKEN noch gelesen wird, und gedacht. Und wenn ja, was.

Wie gesagt, alles beginnt damit, die richtigen Fragen zu stellen.