Medienspiegel

Frauen im Diakonat? Der Papst ist Gottes Populist

Der Papst lässt prüfen, ob Frauen in der katholischen Kirche fürs Diakonat zugelassen werden könnten. Henryk M. Broder findet: Franziskus sollte sich lieber um verfolgte Christen kümmern. –

(…) „Wenn schon Volker Kauder immer wieder darauf hinweist, „dass die Christen die am meisten verfolgte Religionsgruppe in der Welt sind“, sollte dies auch dem Papst nicht entgangen sein. Gemessen an dem, was Christen in Nigeria, in Pakistan, im Irak – aber auch in Berliner Flüchtlingsunterkünften – erleiden, ist die Frage der Zulassung von Frauen zum Diakonat von extrem nachgeordneter Bedeutung.  (Hervorhebungen GB)

Es sei denn, der Papst möchte allen klarmachen, wo seine Prioritäten liegen.“

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155358961/Frauen-im-Diakonat-Der-Papst-ist-Gottes-Populist.html

Kommentar GB:

Nun ja, das mag alles zutreffen, aber die Katholische Kirche hat eben auch Nachwuchsprobleme und personelle Engpässe und feministisch orientierte Katholikinnen, die dem Genderismus, also den Misteln des Zeitgeists, keineswegs abgeneigt sind. Ein echtes Dilemma. Warum allerdings die Katholische Kirche sich islamophil verhält, wenn auch nicht ganz so explizit wie die Evangelische Kirche, das erschließt sich mir nicht. Irgendwie ähneln beide Institutionen in ihrer Haltung gegenüber dem Islam doch sehr den berühmten drei japanischen Affen: Nichts hören, nichts sagen, nichts sehen!“ – „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!“ (Christian Morgenstern)

 

Kardinal Lehmann „hat keine Angst vor dem Islam“