Medienspiegel

Im Kulturkampf I: Falsche Feministen

Lea Susemichel   /   27. Mai 2016

Lea Susemichel hat Philosophie und Gender-Studies studiert.

Sie ist leitende Redakteurin beim feministischen Magazin „Anschläge“.

„Der Feminismus darf sich nicht mit dem Rechtspopulismus gemeinmachen. Sonst ist er keiner. Statt eines Bündnisses mit bigotten Populisten braucht es Solidarität mit muslimischen Frauenrechtsaktivistinnen Wir müssen uns den Vorwurf wohl gefallen lassen: Vermutlich waren wir tatsächlich zu defensiv, wenn es um die Verurteilung von muslimischem Machismo und Männergewalt durch Migranten ging. Wir, das sind die „linkslinken Gutmenschen“ mit unserem „Political-Correctness-Terror“, wie wir inzwischen längst nicht mehr nur in Hasskommentaren im Netz verunglimpft werden. Alice Schwarzer beschimpft uns dieser Tage auch als die „Neo-Feministinnen“ mit ihrer „Fremdenliebe“ (siehe auch den Auszug aus Schwarzers neuem Buch auf Seite 39, Anm.). Unsere defensive Haltung beim Thema migrantische Männergewalt hat jedoch gute Gründe. Sie heißen FPÖ und AfD, Thilo Sarrazin oder HC Strache. Sie warnen vor der Islamisierung des Abendlandes, denken über ein generelles Islamverbot nach und beschließen auf ihren Parteitagen, dass der Islam kein Teil unserer Gesellschaft ist.“ (…)

http://derstandard.at/2000037778302/Im-Kulturkampf-I-Falsche-Feministen

Kommentar GB:

Man sieht hier exemplarisch was am Ende herauskommt bei den Gender Studies … :

Kommentator coffee and cigarrs 

„aha

also man Scheut sich das Problem anzusprechen weil es die falsche bereits machen. Das könnte einem auch zu Denken geben oder, das so ein wichtiges Thema bisher nur von den Populisten angesprochen wird. Wenn man sie stoppen will muss man endlich solch unbequemen Themen ansprechen. Nur weil HC Strache der Ansicht ist das 2 plus 2 vier ergibt muss man noch lange nicht behaupten das es fünf ist.“